Miley Cyrus will sich „von 70 Jahre altem Juden“ nichts vorschreiben lassen“


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Miley Cyrus macht im Tagestakt von sich reden. Jüngster Aufreger: In einem Interview äußerte sie sich antisemitisch. Das berichtet „Spiegel Online“ mit Verweis auf das „Hunger“-Magazin. Das Heft hatte Cyrus auf ihre Karriereplanung angesprochen. Die gab sie sich als Einzelkämpferin zu erkennen, die ihre eigene Kunst gegen die Vorbehalte ihres Managements erst durchsetzen müsse. Auch mit der Musikindustrie im Allgemeinen, so Cyrus, habe sie schwer zu kämpfen. Die Bosse seien viel zu alt und wüssten nicht, was sie als junge Frau da eigentlich leiste.

Dann sagt Cyrus: „Es kann nicht sein, dass dieser 70 Jahre alte Jude, der seinen Schreibtisch nie verlässt, mir sagt, was in den Clubs angesagt ist“.

Damit greift sie ein antisemitisches Klischee auf: Dass des Strippenziehers innerhalb der Branche, der natürlich ein Jude sei. Einen jüdischen Mann benennen tut Cyrus nicht.

Ein Kommentar jüdischer Interessengruppen zu Miley Cyrus‘ Bemerkungen steht noch aus.

Miley Cyrus macht derzeit Promotion für ihr am Freitag erschienenes Album „Bangerz“. Im Vorfeld machte die Sängerin schon mehrmals auf sich aufmerksam:

Cyrus griff Sesamstraßenfiguren an.
Cyrus wurde vom „Vogue“-Cover verbannt.
Cyrus ritt fast nackt auf einer Abrissbirne.
Cyrus machte sich lustig über die psychische Erkrankung ihrer Kollegin Sinead O’Connor
Cyrus ließ sich den Namen unseres Magazins auf die Fußsohlen tätowieren.

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