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Neil Young gibt Auskunft über Tourpläne 2020


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Wer Neil Young live sehen möchte, muss sich leider noch gedulden. Der Sänger hatte kürzlich auf die Nachfrage eines Fans angedeutet, dass er erstmal keine Tour plant, sondern sich um die Verwaltung seiner Musik kümmern will. Derzeit arbeitet der frisch gebackene US-Bürger an seinem Subscripton-Service „Neil Young Archives“, wo er weiterhin bisher unveröffentlichte Musik herausbringen will und seine Discographie kuratiert.

„Erwartet nichts“, so Young auf die Frage eines Fans, ob 2020 Auftritte geplant sind. „Ich fokussiere mich gerade nicht aufs Spielen, sondern kümmere mich um meine Musik“. Anfang des Jahres kündigte er bereits an, dass er bald noch die Live-Videos „Way Down in the Rust Bucket“ und „Greendale Live“ veröffentlichen will.

Als erstes soll aber das Album „Homegrown“ erscheinen. Die Platte sollte ursprünglich 1975 schon herauskommen, jedoch hatte dann die Arbeit mit seiner Band Crazy Horse den Vorrang bekommen. Young hatte seinen Fans versprochen, dass das Album die erste Neuerscheinung 2020 durch seine Neil Young Archives sein wird. Ein genaues Datum ist jedoch noch nicht bekannt.

Neil Youngs letzter Auftritt war beim Farm Aid im September 2019. Dieses Jahr steht lediglich eine Show in seinem Kalender, am 30. Mai wird er mit Stephen Stills in Los Angeles bei dem Charity-Konzert „Light Up the Blues“ spielen. Im Oktober letzten Jahres hatte der 74-jährige mit „Colorado“ ein Album gemeinsam mit Crazy Horse veröffentlicht.


Neil Young verbannt Google und Facebook von seiner Website

Am Dienstag (11. August) flatterte Nutzern des Neil-Young-Archives eine überraschende E-Mail ins Postfach, in der Neil Young erklärte, dass ab sofort Google und Facebook auf seiner Website vollständig abgeschaltet würden. In dem ausführlichen Statement deutete der Singer-Songwriter auch an, dass es ihn etwa 20.000 US-Dollar kosten würde, die Internet-Riesen zu vertreiben. Neil Young: Facebook und Google stiften Chaos „Facebook lässt wissentlich Unwahrheiten und Lügen in seinen politischen Anzeigen auf seiner Plattform kreisen, während Bots Zwietracht unter den Nutzern säen“, heißt es unter anderem in der Erklärung. „Wir können nicht dulden, dass in unserem Land Differenzen und Chaos durch politische Falschinformationen…
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