Neue „Simpsons“-Folge ist Hommage an „Game of Thrones“


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Keine Frage: „Game of Thrones“ ist wohl eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten und wird von Millionen Menschen verfolgt und geliebt– gleichzeitig stellt sie ihre Fans derzeit auf eine harte Probe. Denn bis zur Ausstrahlung der achten und damit finalen Staffel sollen voraussichtlich noch bis zu 18 Monate vergehen; eine albtraumhaft lange Zeit für all jene, die den Ausgang des Liedes von Eis und Feuer kaum erwarten können. Vielleicht hilft es aber ein wenig, in der Zwischenzeit auf eine ähnlich erfolgreiche, wenn auch ungleich länger existierende Serie zurückzugreifen. Die Rede ist natürlich von den „Simpsons“.

Jede Menge Referenzen

Und die greifen bekanntlich stetig aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in ihren Episoden auf. Was läge da näher, als die ein oder andere „Game of Thrones“-Referenz einzubauen? Dachten sich auch die Macher der Folge „The Serfsons“ aus der 29. Staffel und bastelten in den mittelalterlichen Handlungsrahmen jede Menge Inhalt aus bewährten Erfolgsproduktionen ein, darunter nicht nur „Game of Thrones“, sondern auch „Harry Potter“ oder „Der Herr der Ringe“.

Besondere Konzentration richtet die „Serfsons“-Episode jedoch augenscheinlich auf die von George R.R. Martin erschaffene Story: So verwandelt sich Jacqueline Bouvier, Mutter von Marge Simpson, in einen White Walker, nachdem sie von einer Kreatur ebenjener Spezies gebissen wurde; Lisa Simpson hingegen wird vom König entführt, als dieser erfährt, dass sie auf Drängen ihres Vaters einen Heiltrank erstanden hat.

Original inklusive

Wie es sich für eine richtige Hommage gehört, wirkt sogar einer der Darsteller der Original-Serie in „The Serfsons“ mit – natürlich nur in stimmlicher Form. Nikolaj Coster-Waldau spielt in „Game of Thrones“ Jamie Lannister, in der Serie rund um die gelbe Familie leiht er nun dem Zwillingsbruder von Mutter Marge seine Stimme. Der einzige Wermutstropfen an der ganzen Geschichte: Ein deutscher Starttermin der 29. Staffel steht bisher noch nicht fest – so lange wie auf das „Game of Thrones“-Finale werden wir darauf aber sicherlich nicht warten müssen.