Ex-Oasis-Gitarrist Paul Arthurs ist an Krebs erkrankt


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Über Twitter gab der Oasis-Gitarrist Paul Arthurs bekannt, eine musikalische Pause einlegen zu müssen. Grund dafür sei ein kürzlich festgestelltes Tonsillenkarzinom, eine Krebserkrankung ausgehend von den Gaumenmandeln, die er nun behandeln ließe.

Der Krebs ist „behandelbar“

Arthurs, der aufgrund seiner früh im Leben entstandenen Glatze auch „Bonehead“ genannt wird, teilte die Nachricht am Dienstag (26. April) mit. Trotz der Diagnose zeigt sich der Gitarrist in den sozialen Medien hoffnungsvoll: „Die gute Nachricht ist, dass es behandelbar ist“, schreibt er und erklärt, bald eine Therapie zu beginnen.

Er würde seine Fans darüber informieren, wie sich die Lage entwickle. Besonders enttäuscht sei er darüber, nicht wie geplant mit Kollege Liam Gallagher auf Tour gehen zu können. „Habt einen schönen Sommer und genießt die Konzerte, falls ihr hingeht“, schreibt der 56-Jährige und kündigt optimistisch an: „Wir sehen uns bald wieder“.

Auch Liam Gallagher hofft auf „schnelle Genesung“

Liam Gallagher wünschte dem Musiker auf Twitter eine „schnelle Genesung“ und drückte ihm und seiner Familie sein Mitgefühl aus. Außerdem machte der Oasis-Leadsänger ihm mit der Ankündigung, er sei schneller wieder auf der Bühne als er „r we doing Colombia“ sagen könne freundschaftlich Mut.

Arthurs und Gallagher blicken auf eine lange Freundschaft und gemeinsame Karriere zurück: Damals gründete „Bonehead“ die Band Rain und bat den Kollegen Liam Gallagher der Gruppe als Sänger beizutreten. Dieser bewegte die vier restlichen Mitglieder dazu, den Namen in Oasis zu ändern.