Peter Maffay: Rechtfertigung für Corona-Fauxpas seines Sohnes


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Im Zuge der letzten Monate war es teilweise nicht so leicht, den Überblick über die aktuellen Corona-Regeln zu behalten. Ab welcher Inzidenz ist ein Besuch beim Lieblings-Italiener möglich? Reicht für einen Kino-Abend ein 48 Stunden alter Schnelltest oder darf er maximal 24 Stunden her sein? Und welche Länder sind aktuell nochmal auf der Liste der Risikogebiete?

Auch Yaris Maffay, Sohn von Schlager-Star Peter Maffay, vergaß kürzlich, welche der vielen Regeln denn nun für ihn gelten sollte. Nach einem Mallorca-Besuch wollte der 17-Jährige auf schnellstem Wege zu einem Konzert seines Vaters. Was er nicht wusste: Mallorca stand zu diesem Zeitpunkt noch auf der Liste der Hochrisikogebiete.

Bußgelder und Freiheitsstrafe

Bei Rückreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet gilt derzeit eine strenge Quarantänepflicht. Mindestens fünf Tage müssen Reiserückkehrer*innen sich isolieren. Erst dann kann ein negativer Corona-Test die Quarantäne vorzeitig beenden. Ein Verstoß gegen diese Regelung kann hohe Bußgelder nach sich ziehen und in Härtefällen sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.

Dementsprechend groß war die Bestürzung über den Fehltritt bei den Maffays. In einem Interview mit der „BILD am Sonntag“ entschuldigte sich Maffay Senior für die Aktion. Seinen Zögling nahm er dabei aber in Schutz. Die ganze Situation sei eigentlich auf seinen Mist gewachsen, so der 71-Jährige.

„Aufgrund einer Fehlinformation über die aktuell geltenden Quarantänebestimmungen hat sich Yaris nicht in häusliche Quarantäne begeben“, berichtete Maffay und gestand: „Es war mein Fehler, diese Information, die sich inzwischen als falsch herausstellte, nicht zu hinterfragen. Das nehme ich auf meine Kappe, und es tut mir leid“. Um welche Art von Fehlinformation es sich handelte, spezifizierte er jedoch nicht.

Schnelle Einsicht ohne Konsequenzen

Yaris habe sich nach dem Auftritt seines Vaters, bei dem er selbst sogar im Background sang, aber auf direktem Wege in häusliche Quarantäne begeben. Außerdem sei er keinesfalls fahrlässig mit der Situation umgegangen und habe sich bereits vor Abflug aus Mallorca einem Corona-Test unterzogen.

Dennoch gestand der Sänger den Fehler von ihm und seinem Sohn vorbehaltlos ein. Die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes, die im Nachhinein über die unerlaubte Aktion informiert wurden, waren ebenfalls erfreut über die Einsicht der beiden. „Es ist uns bewusst, dass ein Fehler gemacht worden ist.“ berichtete Maffay. „Die zuständigen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zeigten sich sehr froh darüber, dass wir diesen Fehler erkannt, eingestanden und schnell reagiert haben.“