Preis für sein Lebenswerk: Steven Spielberg erhält Goldenen Ehrenbären der Berlinale


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Steven Spielberg gilt als (zumindest kommerziell) erfolgreichster Regisseur aller Zeiten – ab nächstem Jahr bereichert ein Preis für das Lebenswerk seinen Trophäenschrank. Auf der 73. Berlinale soll der US-Amerikaner mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet werden. Zudem zeigen die Filmfestspiele sein jüngstes, teilweise autobiografisch geprägtes Werk „The Fabelmans“ im Berlinale Palast. Der genaue Termin für die Ehrung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Spielberg habe „dem Kino als Traumfabrik eine neue Bedeutung verliehen“

„Im Verlauf seiner unglaublichen Karriere hat Steven Spielberg nicht nur Generationen von Zuschauer*innen in aller Welt begeistert, sondern auch dem ‚Kino‘ als Traumfabrik eine neue Bedeutung verliehen.“, teilte das Berlinale-Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian am Dienstag (22. November) zur Begründung mit.

Und weiter: „Sei es die ewig magische Welt von Jugendlichen oder unsere Realität, die durch die Geschichte für immer geprägt wurde; seine Filme versetzen uns auf eine andere Ebene, auf der die Leinwand die geeignete Fläche bietet, um unsere Emotionen zu entfalten.“ Wenn die Berlinale 2023 für einen Neuanfang stehe, könne man keinen besseren Auftakt finden als jenen, den Spielbergs „großartiges Werk“ biete.

Über Steven Spielberg

Insgesamt umfasst Spielbergs Werk als Regisseur und Produzent mehr als 100 Filme und Serien. Zu seinen Kassenschlagern zählen „Der weiße Hai“, „E.T.“, die „Indiana Jones“-Reihe und „Jurassic Park“. Auch mit dramatischen Stoffen wie „Schindlers Liste“ und „Der Soldat James Ryan“ erreichte der dreifache Oscar-Preisträger ein Massenpublikum.