Michael Stipe zu Donald Trump: „Shut Up!“


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R.E.M. liegen derzeit im Streit mit Donald Trump. Der Präsident der USA hatte während seiner Wahlkampagnen die Songs „Losing My Religion“ und „Everybody Hurts“ gespielt. Der Band gefiel das überhaupt nicht, weswegen sie mit deutlichen Worten ihre Meinung über Trump kund taten und ihn mit rechtlichen Mitteln von dem Einsatz ihrer Tracks abbringen wollen. Frontmann Michael Stipe äußerte sich dazu jüngst bei der „Late Show with Steven Colbert“ und erzählte von seiner ersten Begegnung mit dem Immobilien-Mogul.

Der Sänger war Ende der 90er Jahre zu einem Konzert von Patti Smith in „Joe’s Pub“, einer kleinen Location in New York, eingeladen. Dort saß er mit einem Freund an einem kleinen Tisch als sich kurz nach Showbeginn „dieser Geschäftsmann, dieser große, laute Typ mit seinem Date“ an den Nebentisch setzte. „Er redete mit ihr den gesamten Auftritt über“, so Stipe. „Joe’s Pub ist sehr klein und die Leute drehten sich zu ihm um. Es war sehr störend und unhöflich“.

Patti Smith soll sehr nervös gewesen sein, woraufhin Stipe den Mann zur Rede stellte. „Ich sagte ‚Entschuldigen sie, aber das ist meine Freundin und deswegen sollten sie aufhören zu reden. Sie können hier nicht die ganze Zeit reden. Was machen sie hier? Seien sie gefälligst leise!‘, so der Frontmann gegenüber Colbert. „Der Typ stand dann auf und ging … und wissen sie, wer das war? Donald Trump“.

Der Sänger war zu Besuch in Colberts Show um über seine neue Musik zu reden. Stipe arbeitet derzeit an einem Solo-Album. Anfang des Jahres veröffentlichte er mit „Drive to the Ocean“ eine neue Single.

Michael Stipe auf YouTube:


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