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Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

R.E.M.: Exklusive Vinyl-EP „Losing My Religion“ im Heft

„The world is collapsing around our ears“: So beginnt „Out Of Time“, das siebte Studioalbum von R.E.M. Der „Radio Song“ ist ein bisschen paranoid und doch nicht hoffnungslos, er passt ins Jahr 2016 so gut wie ins Jahr 1991 – wie die zehn folgenden Stücke auch.

Zum 25-jährigen Jubiläum wird „Out Of Time“ am 18. November wiederveröffentlicht, diesmal mit besonderem Bonus­material – vor allem auf der Deluxe-Edition: „Live At Mountain Stage“ dokumentiert eines der wenigen Konzerte, die das Quartett 1991 gab, mit einem Gastauftritt von Billy Bragg und Robyn Hitchcock bei „Dallas“.

Blick durchs Studio-Schlüsselloch

Auch das 2-CD-Set lohnt sich: Neben dem remasterten Originalalbum geben die Demoversionen von 14 Stücken Aufschluss darüber, wie sich die Lieder im Laufe der Aufnahmen verändert haben: Vom „Radio Song“ gibt es eine akustische und eine Band-Variante mit einem etwas anderen Text und ohne KRS‑One. „Near Wild Heaven“ und „Texarkana“ singt hier Michael Stipe, nicht wie auf dem Album Mike Mills.

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Bis heute ist kaum zu verstehen, warum es „Fretless“ nicht aufs Album schaffte, vielleicht wäre es ein trauriges Stück zu viel
gewesen neben dem grandiosen „Country Feedback“ und dem kaum weniger verzweifelten „Me In Honey“ (hier als „Me On Keyboard“-Demo noch mit Lautmalerei statt Worten). Einige Lieder hatten anfangs auch andere Namen: Aus dem „Slow Sad Rocker“ wurde das Instrumental „Endgame“, aus „Blackbirds“ „Half A World Away“.

Exklusive ROLLING-STONE-Single von „Losing My Religion“

Einen Vorgeschmack auf diese interessanten Einblicke in die Studioarbeit gibt es auf unserer exklusiven ROLLING-STONE-Single: Neben der bekannten, neu gemasterten Version von „Losing My Religion“ ist auch die Demoversion zu hören – bei der Stipe noch einen anderen Chorus ausprobiert: „That’s me in the blinders/ That’s me in the spotlight/ Fronting my reflection.“

Es blieb dann doch bei der Ecke und der alten Redewendung „losing my religion“, die nichts mit Religion zu tun hat, sondern so viel bedeutet wie „die Nerven verlieren“. Das „Untitled Demo 2“ wird hier zum ersten Mal veröffentlicht: Es ist eine von vielen schönen R.E.M.-Melodien, zu denen Stipe leider kein Text einfiel, sodass sie unvollendet im Archiv landeten. Möglicherweise ist da noch mehr zu finden – im nächsten Jahr wird „Automatic For The People“ 25.

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Nach R.E.M.-Trennung: Michael Stipe arbeitet an erstem Solo-Projekt

Als R.E.M. 2011 überraschend ihre Trennung bekannt gaben, waren viele Fans geschockt. Im Guten habe sich die Band getrennt, so ihre Mitglieder damals. Seitdem hat man vom Sänger und Mastermind Michael Stipe leider auch keine neue Musik mehr gehört. Doch jetzt kommt die gute Nachricht: Wie der 59-Jährige kürzlich in einem Interview mit der italienischen Zeitung „La Repubblica“ bekannt gab, arbeitet Stipe momentan erfolgreich an seinem ersten Solo-Projekt und hat sogar schon mehrere Songs fertiggestellt. Das dauerte deshalb so lange, weil der ehemalige R.E.M.-Sänger einen gewissen Abstand zur Musik brauchte. Nun ist er laut eigener Aussage aber wieder ganz in Form: „Zum…
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