Rapperin Haiyti dreht Video in Straches „Ibiza-Villa“

Ronja Zschoche alias Haiyti hat einen Sinn für interessante Drehorte. Ihr neues Video filmte sie in der berüchtigten „Strache-Villa“ auf Ibiza, wo der frühere österreichische FPÖ-Chef und Vizekanzler 2017 bei anrüchigen Geschäften gefilmt wurde. Wer hinter der ganzen Sache steckt, ist nach wie vor unklar.

Die Rapperin holte sich Künstler Paul Spengemann und Filmemacher Steffen Goldkamp mit ins Boot, die wie Haiyti selbst Alumni der Hamburger Hochschule für Bildende Kunst sind. Laut Spengemann, der sonst keine Musikvideos dreht, war er von Zschoche angefragt worden, als das Strache-Video gerade von „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ publik gemacht wurde.

Da es das passende Prunk-Dekor und dank des Strache-Vorfalls nun auch das ideale Maß an krimineller „credibility“ bot, wurde kurzerhand auf booking.com nachgeschaut und direkt gebucht.

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Vor Ort habe man sogar noch kleinste Details aus dem Strache-Video vorgefunden, so Spengemann. Da bot es sich natürlich an, die Szenerie nachzustellen: „Es war uns aber wichtig, dass wir den Bezug nicht wie in einem Satirevideo überziehen“, zitiert „Monopol-Magazin“ den Künstler. Inhaltliche Bezugnahme auf den politischen Skandal bleibt in „Coco Chanel“ daher subtil.

Angelehnt an eine angebliche russische Investorin, die in dem Original-Material auftritt, tritt Zschoche in Oligarchen-Manier in blonder Perücke und Phillip-Plein-Shirt auf. Der Strache-Vorfall hat seit seiner Veröffentlichung für reichlich politisches Chaos gesorgt. Die Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ zerbrach und Strache trat von seinen politischen Ämtern zurück. Österreich bereitet sich derzeit auf Neuwahlen vor.


Studie: Musik hilft gegen Depressionen

>>> In der Galerie: Die zehn eingängigsten Popsongs seit 1940 Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion.…
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