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Body Count Bloodlust


1992 schrieb Rapper Ice-T mit seinem Crossoverprojekt Body Count das kontroverse „Cop Killer“ als Reaktion auf die Polizeiwillkür in ­South Central L.A.; 25 Jahre später brodelt nicht nur das Getto, es brodelt das ganze Land, ja die ganze Welt. News-Einspieler, Polizeisirenen, Black Lives Matter, die triebhafte Blutlust der Menschheit an sich: Ice‑T ist voll in seinem Element und klingt dabei wie ein Superheld, der noch einmal aus der Rente zurückgekehrt ist, weil die Erde ihn jetzt eben dringend braucht.

So gut wie das Slayer-Original

Im Gegensatz zu den fünf Vorgängern verzichtet er dabei fast ganz auf Sexismus, auch rappen hört man ihn so gut wie nicht mehr. Dafür hat seine Band noch einen Gang hochgeschaltet, nie klang ihr Gemisch aus Hardcore-Punk und Thrash-Metal massiver, ein Slayer-Cover, das sich in puncto Präzision und Aggres­sion mit dem Original messen kann, gibt den Takt vor. Zum ersten Mal gelingt ­Body Count hier so richtig, was sie von Anfang an vorhatten: die wütende Attitüde des Straßenrap mit der Wucht des Metal auf die nächste Eskalationsstufe zu katapultieren.


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