Marc Degens Fuckin Sushi

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Fuckin Sushi

Der Oberstufenschüler Niels ist aus Gelsenkirchen nach Bonn gezogen, fühlt sich in der Schule wie ein Alien und spielt zu Hause den Bass, den ihm seine Oma zu Weihnachten geschenkt hat. Alles ändert sich, als er René trifft. Die beiden beschließen, eine experimentelle Volksmusikperformance vor Heinos Café in Bad Münstereifel aufzuführen, erben wenig später von einer Funk-Band Proberaum samt Schlagzeuger, spielen Konzerte und werden endlich auch von den Mädchen wahrgenommen, was naturgemäß alles kompliziert werden lässt. Der salopp-jugendliche Tonfall dieses charmanten Coming-of-Age-Romans des „FAZ“-Kolumnisten Marc Degens lässt an Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ denken, auch wenn „Fuckin Sushi“ dessen Mischung aus Hochkomik und tiefer Melancholie nicht ganz erreicht.

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