Robert Forster: Gast beim Berliner Poesiefestival

Der wohl größte Song auf Robert Forsters fantastischem letzten Album, „Songs To Play“ von 2015, das sich über ein Jahr in den ROLLING-STONE-Lesercharts hielt, trug den TItel „A Poet Walks“. Und sein Kollege Nick Cave nannte ihn den „wahrhaftigsten und eigenwilligsten Poeten unserer Generation“.

Da kam das Berliner Haus für Poesie wohl nicht dran vorbei, den australischen Songwriter, dessen Erinnerungen an die Freundschaft mit seinem 2006 verstorbenen Go-Betweens-Bandkollegen Grant McLennan, „Grant und ich“, im vergangenen Jahr in der deutschen Übersetzung von ROLLONG-STONE-Redakteur Maik Brüggemeyer erschienen sind, zum 19. Poesiefestival in die Akademie der Künste einzuladen.

Dort wird Forster gleich zwei Mal zu sehen sein. Am 25. Mai neben Dichtern aus aller Welt wie dem New Yorker Charles Bernstein und der in Deutschland lebenden Japanerin Yoko Tawada bei der „Weltklang“ betitelten „Nacht der Poesie“ und am 31. Mai bei einem „Gesprächskonzert“ unter dem Motto „Brennen lernen“.

Robert Forster 1990 in Deutschland, wo er in der Nähe von Regensburg in einer Landkommune lebte (Photo by Martyn Goodacre/Getty Images)

Hier wird die RadioEins-Moderatorin Christine Heise mit dem Songwriter über seine Texte und seine Vorbilder sprechen. Den Rest der Woche werde er in einem Kreuzberger Café mit Beat-Poeten abhängen, erklärte Forster auf Anfrage.

Poesiefestival

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