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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

ROLLING STONE präsentiert: St. Vincent live im Juli 2018

St. Vincent hat sich stets gewandelt. Sie stößt mit jedem Album in neue Dimensionen vor. Das gilt auch für das neueste Werk: Statt der bratzigen Indie-Gitarre stehen die Synthesizer im Zentrum ihrer jüngsten Platte „Masseduction“, der rumpelige Rock weicht einer coolen Vorstellung von Kunst-Pop, der von den gewohnt intelligenten Lyrics karikiert wird.

Dies sei ihre persönlichste Platte sagte St. Vincent dazu in Interviews, wer etwas über sie erfahren wolle, solle sich die Songs anhören. Wie weit sie da von ihrer Künstlerpersönlichkeit spricht oder von der „echten“ Annie Erin Clark, bleibt der tiefsinnigen Interpretation der Hardcore-Fans überlassen und ist wahrscheinlich auch egal. Denn wenn die 35-Jährige auf die Bühne kommt, ist eh wieder alles ganz anders.

Im Oktober, bei ihrem Auftritt im Berliner Huxleys, konnte man das bereits erleben. Eingeführt wurde das Konzert mit ihrem Horror-Kurzfilm „The Birthday Party“, bevor die Wahl-New-Yorkerin die Halle in einem Traum in knallbonbonbunt verwandelte. Video-Produktionen im Hintergrund, wechselnde Outfits, die Musik ihrer Band eingespielt, stand sie solo mit ihrer Gitarre da und spielte dieses zweigeteilte Set: erst ältere Songs in neuen Arrangements, dann die komplette neue Platte. Am 2. Juli kommt sie für ein weiteres Konzert in die Hamburger Markthalle. Präsentiert von ROLLING STONE.

Kooperation

St. Vincent live 2018

  • 02.07. Hamburg, Markthalle


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12. Tomorrow Morning (2010) ★★★ Endlich erfasst ihn, den Trauerkloß, den an den eigenen Gefühlen verzweifelnden Waldschrat, doch noch etwas Glück. „Tomorrow Morning“ ist die kolibrileichte Platte, von der niemand angenommen hätte, dass sie jemals von den Eels kommen würde. Der Abschluss einer Trilogie über Himmel und Hölle der Liebe (mit den Vorgängern „Hombre Lobo“, 2009, „End Times“, 2010) schwebt mit „Spectacular Girl“ über den Wolken, labt sich an grausam redundanten Computersound-Experimenten („Baby Loves Me“) und überrascht mit sorgsam kompilierten Synthie-Beats, die an den Electro-Folk von Beck erinnern. Everett vielleicht sogar entspannt: „I Like The Way This Is Going“. Jetzt…
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