Roy Head ist tot: „Treat Her Right“-Sänger erlitt Herzinfarkt


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Roy Head ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Laut Polizeibericht hat der Musiker einen Herzinfarkt erlitten. Sein Sohn Sundance erklärte am Montag (21.09.) auf Facebook: „Mein Dad Roy Head hat sich heute Morgen auf den Weg zu Gott gemacht. Er war ein großartiger Mensch und ein wundervoller Vater. Er ist zu Hause in den Armen meiner Mutter eingeschlafen. Ich bin schockiert und auch durcheinander. Er war der Größte für mich. Ich weiß nicht, was ich gerade sonst sagen soll. Bitte betet für meine Mutter und unsere Familie.“

Die Karriere von Roy Head

Der in Texas geborene Sänger versuchte sich nach der Army erst als Musiker in der Band The Traits, landete 1965 dann aber solo mit dem Song „Treat Her Right“ einen internationalen Hit. In den US-amerikanischen Billboard-Charts landete das Lied auf Platz zwei – allerdings nur, weil The Beatles mit „Yesterday“ uneinholbar waren.

In den darauffolgenden Jahrzehnten wechselte Roy Head vom R&B zu Countrymusik. Der Musiker erlebte schließlich ein Revival, als sein Sohn Sundance 2007 im Halbfinale von „American Idol“ stand – 2016 gewann dieser in der US-Version der Musikshow „The Voice“, indem er mit Blake Shelton „Treat Her Right“, den großen Hit seines Vaters, performte. Und auch Quentin Tarantino scheint den Song zu lieben. „Treat Her Right“ ist gleich zu Beginn von „Once Upon A Time in Hollywood“ zu hören.


Jim Morrison: Der mysteriöse Tod des Doors-Sängers

Los Angeles, 1971. Nach sechs LPs in sechs Jahren und zahlreichen Konzerten ist Jim Morrison einer der größten Rockstars der Welt. Beinahe wie Gläubige in der Kirche liegen ihm die Fans zu Füßen. Gut ging es ihm deswegen nicht, ganz im Gegenteil. Ein Zwiespalt, der prägend für Morrisons Leben war. Der Ruhm belastete den charismatischen Sänger. John Densmore, der Schlagzeuger der Doors, berichtete einst von einer Jam-Session, bei der Jim Morrison davon sang, dass die Dinge nicht an ihrem Platz waren – kryptisch und doch bezeichnend. Gleichzeitig versprühte er diese Kreativität und Lebendigkeit. Für Densmore war es offensichtlich, dass Morrison…
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