Sinkende Einschaltquoten: Gerät das Dschungelcamp in eine Quoten-Krise?


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Erstmals seit zwei Jahren sind die Einschaltquoten des Dschungelcamps unter die 6-Millionen-Marke gerutscht. Steht „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ eine Quoten-Krise bevor?

Beim Staffelauftakt am 13. Januar startete die Sendung noch mit Traum-Quoten. 7,36 Millionen Zuschauer sahen den Einzug der Möchtegern-Promis in die australischen Camps.

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Das waren zwar rund 300.000 Zuschauer weniger als noch im Vorjahr. RTL konnte sich aber mit diesen Zahlen locker die Quoten-Krone aufsetzen.

Sinkende Einschaltquoten: Steht dem Dschungelcamp eine Quoten-Krise bevor?

Das Zuschauerinteresse sinkt nun aber. Am fünften Tag wollten nur noch 5,75 Millionen Menschen Kader Loth in der Schlangengrube und Hanka beim Dauerheulen zuschauen.

Einschaltquoten, die zu einem beinahe schon historischen Werktags-Tief geführt haben. Zuletzt lief es zwischen Montag und Freitag im Jahr 2009 so schlecht – auch wenn das Dschungelcamp mit diesen Zahlen immer noch den Tagessieg holt.

Denn: 5,75 Millionen Zuschauer sind immer noch 28,6 Prozent der gesamten Einschaltquote. Viele TV-Sendungen können von solchen Zahlen nur träumen.

RTL ist von den Einschaltquoten beim Dschungelcamp verwöhnt

Der Sender RTL, auf dem „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ von der ersten Staffel an läuft, ist damit verwöhnt. Für das Dschungelcamp sind die Zahlen dennoch im wahrsten Sinne des Wortes madig.

Betrachtet man nicht nur die Werktage, sondern alle Tage, dann waren die Einschaltquoten nur an drei Tagen schlechter. An Sonntagen in den Jahren 20011, 2012 und 2015. Und Sonntage sind traditionell schlechte Tage für das Dschungelcamp.

Nun heißt es für RTL: abwarten. Werden die Zuschauer weiterhin Hankas Zwangsstörungen und Markus Pseudo-Psychologisierungen sehen wollen? Wird die 13. Staffel noch interessanter?

Oder ist das Dschungelcamp bereits mitten in der schwächsten Staffel seit dem Jahr 2009?

https://www.rollingstone.de/dschungelcamp-kakerlaken-glotzen-essay-1182181/

RTL / Stefan Menne

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