Highlight: Christopher Nolans neuster Film „Tenet“ muss ohne Hans Zimmer auskommen

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So sähe „The Simpsons“ aus, wenn es eine russische Arthouse-Serie wäre

Die „Simpsons“ sparten in ihrer nun inzwischen 30 Jahre währenden TV-Karriere nicht an Gesellschaftskritik. Seit der ersten Staffel wurde Amerika der Spiegel vorgehalten, bekamen vorlaute Prominente und korrupte Politiker ihr Fett weg.

Doch inzwischen hat die langlebigste Prime-Time-Reihe der US-Fernsehgeschichte viel an subversiver Kraft verloren. Vielleicht auch weil sich das Publikum verändert hat. Weil ein Humor der Erbärmlichkeit salonfähig geworden ist. Oder weil es einfacher ist, Hollywood-Stars den Teppich auszulegen, um ihnen für ein paar billige Witze den Raum zu geben, Werbung für sich zu machen (Ach, was würde Mr. Bergstrom dazu sagen…).

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Kurz gesagt: Andere Länder hätten die satirische Schärfe der Gelben weitaus nötiger. Zum Beispiel Russland, das als aufstrebende Weltmacht mit jedem Jahr mehr das Gefühl einer Kakistokratie vermittelt, also einer Herrschaftsform der Schlechtesten. Der russische YouTuber Lazy Square (Lenivko Kvadratjić), der in der Vergangenheit schon unter anderem eine animierte Kurzfilmparodie auf „Terminator 2“ gemacht hat, verwandelte nun kurzerhand den „Simpsons“-Vorspann nach Russland. Mit derben Scherzen auf Kosten der auseinander driftenden und immer rauer werdenden russischen Gesellschaft.

Erschreckende Parodie

Ein wenig sieht das ganze zwar aus wie eine Mischung aus „King of The Hill“, Gorillaz-Animation und einem Manga, aber der Einminüter zeigt mit bedrückenden Zeichnungen eine dystopische Welt in Grau, in der Bart ein feister Dieb und Homer ein Frauenschläger ist. Und die liebe Lisa? Wird als Saxophonspielerin auf der Straße von Polizisten in Augenschein genommen.

Das Video wurde schon mehr als 1,2 Millionen Mal angesehen und sorgte in Russland bereits für einen kleinen Aufschrei im Netz. Einige unterstellen dem Regisseur russophobe Klischees – andere loben seinen Wagemut, mit künstlerischen Mitteln die Situation in Russland auf den Punkt zu bringen.


Christopher Nolans neuster Film „Tenet“ muss ohne Hans Zimmer auskommen

Christopher Nolan meldet sich nach seinem Anti-Kriegsfilm „Dunkirk“ wieder zurück. Sein neuestes Werk hört auf den Namen „Tenet“ und widmet sich dem Agenten-Genre. „Tenet“ - Handlung: Worum geht es? Ein Agent, gespielt von John David Washington, soll dort den 3. Weltkrieg verhindern. Dieser wird aber nicht aufgrund einer nuklearen Bedrohung stattfinden, sondern jemand mit der Fähigkeit die Zeit zu manipulieren muss gestoppt werden. Damit greift Nolan nach „Memento“ und „Inception“ wieder das Thema Zeit auf und macht es zum Mittelpunkt seines Films. „Tenet“: Warum hat Christopher Nolan einen Agentenfilm gedreht? Der Regisseur von „Interstellar“ und „Dunkirk“ bezeichnete sein neuestes Werk…
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