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Sowjetische „Herr der Ringe“-Adaption von 1991 aufgetaucht


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„Verwirrend“, „einem Fiebertraum gleich“: So lauten gar noch die am wenigsten amüsierenden Kommentare. Es gibt Netzfundstücke, bei denen man sich nach dem Ansehen nicht sicher ist, was man da gerade geschaut hat. Das kürzlich ausgegrabene „Herr der Ringe“-Special der Sowjetunion von 1991 könnte eines davon sein.

Meisterwerk und Fiebertraum

Westliche Kinogänger dachten vermutlich, Peter Jackson Kinotrilogie „Der Herr der Ringe“, entstanden zwischen 2001 und 2003, sei die einzige Realverfilmung des Epos von J.R.R. Tolkien.

Nun ist auf YouTube eine Fernsehadaption der Sowjetunion von „die Gefährten“ aufgetaucht, des ersten „Ringe“-Bands, die seit 1991 unentdeckt geblieben war.

Uproxx.com“ beschreibt das Werk so: „Stellen Sie sich vor: Jacksons ‚Herr der Ringe‘ ist ein teures Steak. Das sowjetische ‚The Fellowship of the Ring‘ ist der Fiebertraum, den Sie haben werden, nachdem Sie eine Lebensmittelvergiftung von dem teuren Steak bekommen haben.“

Meisterwerk? Fiebertraum? Die sowjetische Adaption ist – speziell.

Netzfundstück

„Guardian“ berichtete, dass der 1991 für das Fernsehen gedrehte Film, „Khraniteli“, die einzige Adaption der Herr der Ringe-Trilogie sei, von der man annehme, dass sie in der Sowjetunion gedreht wurde. Nur wenige hätten von ihrer Existenz gewusst, bis der Nachfolger des Leningrader Fernsehens, 5TV den Film auf YouTube veröffentlichte. Dort erreichte er innerhalb weniger Tage mehr als 800.000 Aufrufe.

Die sowjetische Version enthält zudem einige Handlungselemente, die im Jackson-Blockbuster ausgelassen wurden, weil sie zu langatmig gewesen seien und die Handlung nicht vorangetrieben hätten: Darunter ein Auftritt der Figur Tom Bombadil, eines Waldbewohners, der aus diesem Grund aus der englischsprachigen Version gestrichen wurde.

Teil 1

Teil 2


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