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Streitgespräch: Warum man sich „Alien: Covenant“ (NICHT!) ansehen sollte

Am Donnerstag (18. Mai) startet „Alien: Covenant“ in den Kinos, der sechste Teil der Alien-Saga. Sehen Sie hier das Streitgespräch zwischen den Redakteuren Daniel Krüger (ME.MOVIES) und Sassan Niasseri (ROLLING STONE).

„Für die länger anhaltende Gänsehaut sorgt Fassbender mit seinen menschenverachtenden Monologen, seiner Kälte und der Tatsache, dass jeder seiner Pläne aufzugehen scheint“, sagt Daniel Krüger. „Scott hat sich dermaßen in die Figur verliebt, dass sogar die Aliens nur Beiwerk zu dem wahren Monster des Films sind: Michael Fassbenders überlegende Maschine, die erst zu menschlich und dann zu göttlich wurde.“

Sassan Niasseri: „Ridley Scott hat seinen ‘Prometheus‘-Flop, in dem er wenig nachvollziehbar versucht hatte, die Schöpfungsgeschichte der Menschheit ausgerechnet mit der Schöpfungsgeschichte der Aliens zu verknüpfen, noch nicht verdaut. Was auf die ‘Covenant‘-Eröffnung folgt, ist ein „Let’s Get Outta Here“-Actionstreifen, der bis zu seinem Ende nach einem durchsichtigen ‘Alien‘-Schema abläuft.“

Kooperation

Das Video:

Lesen Sie hier die Reviews beider Magazine:

ME.MOVIES: „Alien: Covenant“ ist Top.

ROLLING STONE: „Alien: Covenant“ ist ein Flop.


„Black Mirror“-Kritik: „Bandersnatch“ auf Netflix

Die Rezension enthält Spoiler. Follow @sassanniasseri Als Zuschauer aus Perspektiven auszuwählen, das gab es zwar schon in den Nullerjahren bis heute, im Öffentlich-Rechtlichen. Als Zuschauer aber als Gott adressiert zu werden, weil man über komplette Biografien, Kindheitstraumata, Familientragödien und den Tod entscheiden kann, das gab es wohl noch nicht. Per Mausklick wurden vom Autoren dieser Zeilen im „Black Mirror“-Film „Bandersnatch“ u.a. folgende Entscheidungen getroffen, für den Protagonisten Stefan, einem jungen, neurotischen Spiele-Programmierer im Jahr 1984, der „Bandersnatch“ kreieren will – eine Variante des Intellivision-Konsolenspiels „Treasure of Tarmin“: „Sugar Puffs“ statt „Frosties“ zum Essen Thompson Twins statt Now auf dem Walkman…
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