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Studienteilnehmer gesucht: Sag mir, was du hörst und ich sage dir, wer du bist

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Studienteilnehmer gesucht: Sag mir, was du hörst und ich sage dir, wer du bist

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Die Schlauen hören Radiohead, die Dummen mögen Nickelback – so ähnlich jedenfalls hat es ein US-Softwareprogrammierer zusammengefasst, der vor einiger Zeit den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Musikgeschmack untersucht hat.

Diese Ergebnisse sollten jedoch mit Vorsicht genossen werden. Denn längst ist es nicht mehr abhängig von IQ oder von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht, welche Musik man bevorzugt. Hörte die Elite früher vor allem Klassik, die Mittelschicht gehobene Unterhaltungsmusik und die Unterschicht Schlager und Volksmusik, scheint sich diese Kategorisierung zunehmend aufzulösen.

Hörgewohnheiten sind im Wandel: So kann es gut sein, dass etwa der eingefleischte Swans-Fan am besten mit den Songs von Helene Fischer den Kopf frei bekommt, während der Wu-Tang-Clan-Anhänger zum Einschlafen am liebsten Beethoven einlegt.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt suchen derzeit nach Faktoren, die unabhängig von der sozialen Zugehörigkeit für die Geschmacksbildung eine Rolle spielen, zum Beispiel Charaktereigenschaften oder Schlüsselerlebnisse. Wer dazu beitragen will, sollte bei der Online-Umfrage zur Studie mitmachen.

Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten. Die Speicherung und Auswertung der Daten erfolgt vollkommen anonym. ROLLING STONE wird dann über die Ergebnisse berichten.

Musik für Intelligenzbestien – die smartesten Sounds und cleversten Krachmacher

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