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„Süß singt der Engelschor“: Götz Alsmann über seine Leidenschaft für Weihnachtsschlager


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Bing Crosby war der Wegbereiter

Und das sind nur ein paar der wirklich populären Interpreten. All die Hillbilly- und Blues-Sänger, die im Laufe der 40er- und 50er-Jahre den verschneiten Weg beschritten, den Bing Crosby freigeschaufelt hatte, all die Rock’n’Roll-Sänger und Doo-Wop-Gruppen, die sich wiederum am Liederbuch der Crosbys und Coles abarbeiteten: Sie alle sorgten im Laufe der 40er- , 50er- und 60er-Jahre für ein munter funktionierendes Subgenre amerikanischer Unterhaltungsmusik, dem eigentlich erst die Humorlosigkeit der Woodstock-Ära ein Ende bereitete. Versuche von Phil Spector oder Tamla-Motown, mit Weihnachtsalben aus ihren Hitfabriken frischen Wind ins Genre zu pusten, nehmen sich heute eher wie ein Abschied aus als wie ein Neuanfang.

Und bei uns? Da gibt es nicht viel, das den Vergleich mit Crosby und Como, Day und Brown aushielte. Gerhard Wendland und Peter Alexander haben in den 50er- und 60er-Jahren versucht, Weihnachtsschlager zu etablieren. Und danach?

Na ja, ich gebe mir alle Mühe.

(Götz Alsmann, ROLLING STONE 12/2015)



Todesursache von Elvis-Enkel Benjamin Keough offiziell geklärt

Dienstag (14. Juli) wurde die offizielle Todesursache von Benjamin Keough bekannt gegeben. Demnach soll der Sohn von Lisa Marie Presley und Enkel von Elvis Presley an einer Schusswunde gestorben sein. Die Todesart wurde als Suizid eingestuft. Keough starb am vergangenen Sonntag in Calabasas, Kalifornien. Er wurde 27 Jahre alt. Ein Vertreter von Lisa Marie Presley gab bekannt, dass „sie völlig gebrochen, untröstlich und überaus am Boden zerstört“ sei, aber nun versuchen will „für ihre 11-jährigen Zwillinge und ihre älteste Tochter Riley stark zu bleiben.“ Und weiter hieß es: „Sie verehrte diesen Jungen. Er war die Liebe ihres Lebens.“ Benjamin Keough…
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