Till Lindemann reagiert auf Spendenkritik: „Schämt euch“


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Till Lindemanns Spende an eine Organisation, die Krebskranken helfen möchte, hat für Kritik gesorgt. In einem Artikel des „Nordkuriers“ war thematisiert worden, dass der Verein „Tätowierte gegen Krebs“ von einer Person mit rechtsextremistischem Hintergrund geführt wird.

Unter der Überschrift „Eine Schlagzeile mit Folgen“ machte der Rammstein-Sänger nun seinen Standpunkt auf Instagram klar. Damit spielte er offenbar auf einen Artikel mit dem Titel „Der ahnungslose Till Lindemann und der herzensgute Rechtsextremist“ an.

Der Sänger postete Bilder von erkrankten Kindern. „Das sind Fotos von krebskranken Kindern, für die gespendet wurde. Ein Artikel des Nordkuriers zieht heute weite Kreise in der Medienlandschaft mit dem Ergebnis, dass in Zukunft wahrscheinlich keiner mehr für den Verein spenden wird. Schlagzeilen sind ja gut und schön und jedem Journalisten sei der kurze Ruhm vergönnt, aber doch bitte nicht auf Kosten krebskranker Kinder und ihren Angehörigen.“

Lindemann deutete aber auch an, nichts von dem rechtsextremistischen Hintergrund des Vereinsgründers gewusst zu haben. „Es ist gut möglich, dass durch die Berichterstattung nun vielen Menschen Zweifel kommen, sich überhaupt für Vereine und gemeinnützige Organisationen zu engagieren. Bei der Unterstützung verschiedenster caritativer Projekte ist es ausgeschlossen, die Vergangenheit und Lebensläufe aller einzelnen Vereinsmitglieder zu kennen.“

War es das wert, für eine Schlagzeile mit veraltetem Inhalt diesen Kindern die Erfüllung ihrer letzten Wünsche zu verwehren? Schämt euch.

Till Lindemann spendete Bücher und T-Shirt für Auktion

2020 hatte der Rammstein-Sänger signierte T-Shirts und Bücher an den Verein verschenkt, sodass diese zur Unterstützung Krebskranker versteigert werden konnten. Berichten zufolge soll der Gründer des Vereins selbst seine Mutter durch Krebs verloren haben.