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TV-Tipp: Hommage an Bruno Ganz auf arte


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In Erinnerung an Bruno Ganz widmet arte dem Schauspieler am Mittwoch, den 20. Februar einen ganzen Abend: Ab 20:15 Uhr mit Wim Wenders Film „Der Himmel über Berlin“, in dem Ganz als Engel Damiel unsichtbar durch den Großstadtalltag Berlins wandelt. Danach die arte-Koproduktion „Bruno Ganz, ein europäischer Schauspieler“, und im Anschluss ist Bruno Ganz in „Egmont von Beethoven dirigiert von Claudio Abbado“ als Sprecher zu erleben.

20:15 Uhr: „Der Himmel über Berlin“

Der Film von Wim Wenders ist eine Liebeserklärung an die Sinnlichkeit des Lebens. Meditative, teils dokumentarische Bilder Berlins, Traumvisionen, Zirkus- und Musikeinlagen verleihen dem Film eine Schwerelosigkeit, die durch die fremdartig wirkenden Dialoge noch verstärkt wird.

Zugleich greift der Film trotz seines märchenhaften Charakters eine konkrete politische Wirklichkeit auf und thematisiert mit der Berliner Mauer die räumliche und ideologische Trennung Deutschlands.

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Bruno Ganz

22:15 Uhr: Bruno Ganz, ein europäischer Schauspieler

Bruno Ganz zählte zu den gefeiertsten Bühnen- und Filmschauspielern im deutschsprachigen Raum. Ganz war aber kein Star im traditionellen Sinne, sondern vielmehr Antiheld, Grübler, Melancholiker. Dem Filmemacher Norbert Wiedmer, der Bruno Ganz seit 1998 immer wieder mit der Kamera begleitete, hatte das Vertrauen des berühmten Schauspielers gewonnen.

In einem Gespräch in seiner Zürcher Wohnung über seine Kindheit, seine Schauspielanfänge, seine wichtigsten Film- und Theaterrollen, sowie über sein Verhältnis zu Kunst und Politik gewährt Bruno Ganz Einblick in sein Universum.

23:10 Uhr: „Egmont“ von Beethoven dirigiert von Claudio Abbado

Claudio Abbado und das Lucerne Festival Orchestra spielten im Eröffnungskonzert neben Mozarts Requiem dessen „Egmont“-Bühnenmusik, die er zu Goethes gleichnamigem Trauerspiel komponierte. Als Sprecher dieser Inszenierung agierte der kürzlich verstorbene Schauspieler Bruno Ganz, zu dessen Gedenken arte das Werk wiederholt.

TIZIANA FABI AFP/Getty Images

TV-Tipp: Dokumentation „Depeche Mode und die DDR“ auf Arte

Nicht verpassen: Am 2. Oktober um 22 Uhr wird die Dokumentation „Depeche Mode und die DDR“ auf Arte zu sehen sein. Die Begeisterung für Depeche Mode war in der DDR einzigartig. In der Doku geht es auf Spurensuche, wie diese Faszination zustande kam, was das erste und einzige Konzert der Band in der DDR auslöste und welche Parallelen es zwischen den Musikern aus dem englischen Basildon und der sozialistischen Jugend gibt. „Depeche Mode und die DDR“ – davon handelt die Dokumentation Im März 1988 wurde von der Staatsbewegung der Deutschen Freien Jugend eine Show für 6.500 privilegierte Zuschauer veranstaltet. Das…
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