Xavier Naidoo ganz unten: Der Aluhut wird Juror bei „DSDS“


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Dieter Bohlen und Pietro Lombardi bekommen Besuch: In der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ wird Xavier Naidoo mit in der Jury sitzen. Schon ab Ende Oktober 2018 werden die ersten Gesangstalente für „DSDS“ gecastet.

Der 47-jährige wird von Bild zitiert: „Nach einer kleinen familiären Auszeit bin ich gestärkt für neue musikalische Herausforderungen. Die Entdeckung und Förderung musikalischer Talente ist für mich eine Herzensangelegenheit – bitte bringt mich zum Staunen und Schwärmen.“

Naidoo sagt, er freue sich besonders auf Bohlen: „Wir wollen schon seit Jahren etwas gemeinsam machen, leider hat es zeitlich bisher nicht geklappt.“

„Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“

Dabei hatte der Schmusesänger auch schon ganz andere Töne von sich gegeben. In einem Musikexpress-Interview von 1999 gab er zu Protokoll: „Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner auch“. Was er mit diesen kruden Sätzen gemeint hat, erklärt er nicht.

Auszüge:

Naidoo: Mir ist Gott und danach der Mensch als seine Schöpfung heilig. Und bevor ich irgendwelchen Tieren oder Ausländern Gutes tue, agiere ich lieber für Mannheim.“

Musikexpress: Sieh an: Xavier, der Rassist?
Ja. Aber ein Rassist ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner das auch ist.

Ist ein Amerikaner weniger wert als ein Mannheimer?
Natürlich nicht. Aber ich muß als erstes sagen: Bevor ihr uns diktiert, was wir zu tun haben, hört erst mal auf, uns mit eurer Musik zuzuscheißen. Alles ist amerikanisiert. Da muß ich doch wie ein Gallier dagegen angehen, gegen diese blinde Verherrlichung Amerikas. Gegen die Art, wie Amerika mit der Welt umgeht. Keine Demut, keine Achtung. Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein. Und als Schwarzer kann ich das ohne irgendwelche Hintergedanken sagen. Wie würden sich die Mannheimer fühlen, wenn ich plötzlich nach Monaco ziehe und dort meine Steuern zahle?



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