AC/DC: Angus spricht mit Tränen in den Augen über Malcolm


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Angus Young hat im Fernsehen von den letzten Momenten im Leben seines Bruders Malcolm gesprochen und war dabei den Tränen nahe. „Dass er ging, war nicht der härteste Teil. Es war halt das Ende, eine Art Erlösung“, sagte der AC/DC-Chef in der in der australischen Edition der Interviewsendung „60 Minutes“ um dort über das neue Album „Power Up“ zu sprechen.

Etwas anderes habe ihm zu schaffen gemacht beim Tode Malcolms, der 2017 verschied. „Ich wusste, wie er eigentlich war. Und das war zum Schluss nicht mehr zu sehen.“ Und doch habe Angus etwas Erbauliches bemerkt: „Aber auch gegen Ende hatte er, wann immer ich bei ihm war, ein Lächeln parat. Das hat mir Freude bereitet. Egal, wie es ihm ging, er lächelte. Und er fand es toll, wenn ich ihm etwas auf der Gitarre vorspielte. Dann hat er versucht mit dem Fuß im Takt mitzumachen. Er wusste die ganze Zeit, dass ich bei ihm war. Bis zum Ende.“

Mit Angus in der Sendung war Sänger Brian Johnson. Er trat ihm zur Seite: „Es wurde emotional, als Malcolm davonging. Es ist einfach immer zu früh, oder? Zu schnell und zu früh.“

AC/DC bei „60 Minutes“: