Malcolm Young: Der Tod des Motors von AC/DC


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Was sich in den Jahren zuvor angedeutet hatte, wurde im Spätsommer 2014 offiziell. Malcolm Young war kein Mitglied von AC/DC mehr. Die Band und ihr Management bestätigten den Ausstieg ihres Rhythmus-Gitarristen: „Bedauerlicherweise wird Malcolm Young aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in die Band zurückkehren.“ Vierzig Jahre war Malcolm der unermüdliche Motor von AC/DC. Ihr Aufstieg wäre ohne ihn undenkbar gewesen, er, dessen Input und Präsenz ihn zum eigentlich Bandleader machte. Sein jüngerer Bruder Angus raste in Schuluniform über die Bühnen der Welt und zog das Rampenlicht auf sich, doch Malcolm hielt hinter ihm alles zusammen. Der „Sydney Morning Herald“ hatte kurz nach Bekanntwerden des Ausstiegst erfahren, dass sich der damals 61-Jährige wegen Demenz in ärztlicher Behandlung befindet. In einem Altenpflegeheim in Sydney werde er rund um die Uhr betreut.

Malcolm Young (1980)

An die Presse sickerten Informationen durch, die besorgniserregend waren: „Wären Sie in demselben Raum wie Malcolm Young, gingen raus und dann wieder rein, er könnte sich nicht an Sie erinnern. Er hat sein Kurzzeitgedächtnis komplett verloren. Seine Frau Linda lässt ihn nonstop betreuen“, so ein Mitarbeiter der Einrichtung.

Die Anfänge

Die Geschichte der Young-Brüder, und damit die Geschichte von AC/DC, begann im Juni 1963 mit der Auswanderung der Familie von Schottland nach Australien. Der Winter 62/63 war einer der kältesten in der Geschichte der britischen Wetteraufzeichnung, sodass William und Margaret Young mit ihren Kindern dem Ruf einer Fernsehwerbung folgten, die eine betreute Übersiedlung auf den weit entfernten Kontinent anpries. Malcolm erinnerte sich später an das musikalische Leben in seinem Elternhaus: „Alle männlichen Mitglieder der Familie machten Musik. Stevie, der Älteste, spielte Akkordeon, Alex und John waren die ersten beiden, die Gitarre spielten, die es dann als ältere Geschwister an George, mich selbst und dann Angus weiterreichten.“

AC/DC 1979.
AC/DC 1979.

Die Familie kam nach einem Aufenthalt im Villawood Migrant Hostel in Sydney in einem kleinen Haus im Vorort Burwood unter. Mit nur fünfzehn Jahren verließ Malcolm die High School und schlug sich als Mechaniker durch, bevor er mit Angus nach diversen Ausflügen in jeweils unterschiedlichen Bands 1973 AC/DC gründete. Die Brüder entwickelten die Idee für den Bandnamen, nachdem sie die Initialen „AC/DC“ auf einer Nähmaschine ihre älteren Schwester Margaret sahen. Es ist eine Abkürzung für alternating current bzw. direct current (Wechselstrom / Gleichstrom). Malcolm und Angus dachten, dass dieser Name die rohe Energie, die kraftvollen Auftritte der Band und die Liebe zu ihrer Musik angemessen symbolisiere.


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Angus erzählte dem australischen Fernsehsender ABC jedoch, dass er zu Beginn sehr aufgeregt und schüchtern war, sobald es ums Gitarrespielen ging. Es seien George und vor allem Malcolm gewesen, die ihn dazu ermutigten, den extrovertierten Schuljungen aus sich herauszuholen. Alleine diese Anekdote untermalt die Relevanz von Malcolm als Person für AC/DC.

Was Malcolm Young für AC/DC bedeutete

Im Laufe ihrer Karriere arbeiteten AC/DC mit zahlreichen Produzenten zusammen, die Malcolms Einfluss auf das Gesamtgefüge der Band aus nächster Nähe erlebten. Einer von ihnen war Rick Rubin bei „Ballbreaker“ im Jahr 1995, doch das Album wurde zu einer echten Herausforderung. Zum einen dauerten die Aufnahmen des Albums fünf Monate (High Voltage“ war bereits nach zehn Tagen im Kasten). Außerdem hatte die Band Probleme mit ihrer Schlagzeuger-Situation. Chris Slade und Phil Rudd ersetzten sich aufgrund von Rudds rechtlichen Problemen jeweils zweimal.

Der Ex-AC/DC-Drummer Phil Rudd im Gerichtssaal, wo er wegen Drogenbesitzes und Mordandrohung verklagt wurde.

Zum anderen erwies sich die Produktion in New York als so unbefriedigend, dass die Band die Reißleine zog und die Produktion nach Los Angeles verlegte. In der Zwischenzeit stieß die Band häufig mit Rick Rubin zusammen. Insbesondere Rubin und Malcolm kollidierten dabei, wobei Malcolm später die Entscheidung, mit Rubin zu arbeiten, als Fehler bezeichnete. Es verwundert nicht, dass gerade Malcolm derjenige war, der sich an Rubin rieb. Er war immer mit Leib und Seele bei der Sache, absolut versessen darauf, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wann immer eine Person diesem Ergebnis im Weg zu stehen schien, bekam sie es zu allererst mit Malcolm zu tun.

Dabei ging es um weit mehr als nur um Musikalisches. Natürlich, Malcolms Spiel war unvergleichlich und prägte den schnörkellosen Rock, für die AC/DC die definitive Referenz sind. Darüber hinaus war es aber eine Frage der Einstellung, des „we don’t give a fuck“ und der unerschütterlichen Leidenschaft für laute verzerrte Gitarren, die Malcolm vor sich hertrug. Trotz der Schwierigkeiten hinter den Kulissen wurde „Ballbreaker“ ein riesiger Erfolg. Rick Rubins Einstellung zu AC/DC schien die Produktion auch nicht nachhaltig geschädigt zu haben, denn für ROLLING STONE schrieb er seine Huldigung an sie.

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Rick Rubin über AC/DC:

Wie Led Zeppelin hatten sie ihre Wurzeln im amerikanischen R&B, aber sie trieben die Reduktion auf den Rock’n’Roll-Kern weiter als alle anderen. Rockmusik beginnt für AC/DC mit Chuck Berry und hört ungefähr mit Elvis auf. Sie haben ihre Seele an diesen Groove verkauft – und sie beherrschen ihn wie keine andere Band. „Highway To Hell“ hat einen natürlichen Klang, den ich von keiner anderen Rockplatte kenne. Schnörkel sind unerwünscht, damit gar nicht erst Sand in die Feinmotorik zwischen den beiden Gitarristen Angus und Malcolm Young, Bassist Cliff Williams und Drummer Phil Rudd gerät.

Ein weiterer Punkt, der AC/ DC von anderen Hard-Rock-Bands unterscheidet: Man kann zu ihrer Musik tanzen. Sie haben nie Funk gespielt, aber alles, was sie spielen, ist funky. Und dieser Beat kann die Massen auf die Beine bringen. Ich sah sie zum ersten Mal 1979 im Madison Square Garden – noch bevor ihr Sänger Bon Scott starb und durch Brian Johnson ersetzt wurde. Die Zuschauer rissen alle Stühle aus der Verankerung und bauten vor der Bühne eine Pyramide daraus. Es war ihre Art zu sagen, wie großartig diese Band war. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass sie die größte Rock’n’Roll- Band aller Zeiten sind.“

AC/DC

„Eigentlich habe mich noch nie wie ein Popstar gefühlt“

Malcolm Young war nach außen immer der Stillste und Zurückhaltendste in der Band. Brian Johnson erinnert sich daran, wie die Rolling Stones die Gruppe 2003 zu einem kleinen Blues-Jam einluden. Malcolm lehnte, anscheinend mit einer gewissen Übelkeit, ab. Johnson: „Es war wahnsinnig witzig zu sehen, wie Keith Richards und Ron Wood versuchten, ihn dorthin zu schleppen. Er sang ein bisschen mit ihnen und ging dann zurück zu den Verstärkern. So war er eben.“

„Eigentlich habe mich noch nie wie ein Popstar gefühlt“, sagte Malcolm Young 2008 der US-Ausgabe des ROLLING STONE. „Für mich ist das eher ein gewöhnlicher Job.“ Wenn AC/DC auf der Bühne standen, dann befand sich der Gitarrist meist im Hintergrund, während sein jüngerer Bruder Angus im typischen Schuljungen-Outfit den Derwisch gab.

Malcolm Young im legendären Marquee Club in London, 12. Mai 1976.

Doch Malcolm konnte auch anders. Zwei Geschichten zeigen, wie viel Feuer auch abseits der Bühne in der Band steckte, an dem Malcolm nicht ganz unbeteiligt war. 1975 sollten AC/DC beim Sunbury Rock Festival auftreten, doch sie verließen das Gelände, ohne jemals einen Fuß auf die Bühne gesetzt zu haben. Die Band geriet in einen heftigen Streit mit der Crew von Deep Purple, die in jenem Jahr das Festival als Headliner abschlossen. Es war bei Weitem nicht die letzte Auseinandersetzung mit einer anderen Band.

1977 schlossen sich AC/DC mit Black Sabbath zu einer Tournee durch Europa zusammen. Die beiden Frontmänner der Bands, Bon Scott und Ozzy Osbourne, wurden während der Tour große Freunde, aber sie waren die Ausnahme, nicht die Regel. Der Rest beider Bands kam nicht miteinander aus. Der Zwist erhitzte sich soweit, dass Black-Sabbath-Mitglied Geezer Butler ein Messer zog und Malcolm damit bedrohte.


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Das Fundament von AC/DC

Es war das rhythmische Gespür, das Malcolm Young an der Gitarre bewies, das AC/DC jahrzehntelang antrieb. Er schrieb gemeinsam mit Angus, Brian Johnson und dessen Vorgänger Bon Scott fast alle Hymnen von AC/DC, bei denen er viele der brillanten Riffs entwickelte. Obwohl Angus über seinen Bruder sagte, dass er ohne Probleme die Lead-Soli hätte spielen könnte, bevorzugte Malcolm es, für die musikalischen Grundlagen zu sorgen. Wie Angus 2016 der US-Ausgabe des ROLLING STONE sagte: „Malcolm war immer ein Mensch, der sich durchgekämpft hat. Auch in Zeiten der größten Krise sah er mich an und sagte: ‚Wir gehen da jetzt einfach rein und machen etwas Arbeit…schreiben ein paar Songs.‘ Er hatte einfach diesen Antrieb.“

Malcolm Young war der Motor von AC/DC.

„Angus war der unübersehbare Star, aber Malcolm war der mächtigste und der am meisten unterschätzte Rhythmus-Gitarrist in der Geschichte des Rock’n’Roll“, sagte Tom Morello von Rage Against The Machine über Malcolm Young. „Diese Band ist kompromisslos, was ihre Power angeht. Und der Grund dafür ist Malcolm und die Art und Weise, wie er gespielt hat. Das ist die tektonische Platte, auf der die AC/DC-Welt existiert.“

Die ersten Zeichen des Endes

Nach vierzig Jahren AC/DC neigte sich Malcolms Zeit sodann zum Ende. Zum Erscheinen ihres letzten Studioalbums „Rock Or Bust“ 2014 gaben Angus Young und Brian Johnson dem australischen TV-Sender ABC ein ausführliches Interview. Dort beleuchteten sie nicht nur die musikalischen Hintergründe ihrer fünfzehnten Veröffentlichung, sondern thematisierten auch Malcolms gesundheitlichen Probleme.

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So erzählte Angus Young über seinen Bruder, dass Malcolm bereits 2008 mit seiner Demenzerkrankung zu kämpfen hatte. „Ich merkte es, wenn wir beide Songs zusammen komponierten“, sagte der Gitarrist. „Malcolm war immer sehr organisiert, also war es sehr komisch, ihn auf einmal so verwirrt zu erleben. Als wir dann „Black Ice“ aufnahmen, wurde es nur noch klarer, dass etwas mit ihm nicht stimmte.“

Malcolm Youngs lange Krankheit

In einem Interview mit dem amerikanischen ROLLING STONE deuteten Angus Young, Brian Johnson und Cliff Williams erneut an, dass sich die Erkrankung Youngs bereits seit einiger Zeit abgezeichnet hatte. „Malcolm wollte, dass es mit der Musik immer weiter geht“, erklärte Brian Johnson den Durchhaltewillen seines Freundes und Musikerkollegen. Angus Young fügte hinzu: „Es zog sich bereits einige Zeit hin. Die Konzentrationsschwächen und Erinnerungslücken sind schon vor unserem letzten Album „Black Ice“ aufgetreten. Aber er wusste noch genau, was er wollte. Ich fragte ihn: ‘Willst du das hier durchziehen?’ Und er sagte: ‘Scheiße, ja.’ Auf der Tour zu „Black Ice“ von 2008 bis 2010 wurde sich um ihn gekümmert, er musste viele Dinge wieder neu erlernen. Es war seltsam für ihn; aber er war immer ein zuverlässiger Typ, und wir haben es durchgezogen.“

AC/DC mit Bon Scott 1979.

Zur Zeit von „Black Ice“ litt Malcolm zudem an Lungenkrebs, wie das das britische „Q Magazine“ berichtete. Nach Absolvierung der 20-monatigen Tour wurde der damals 56-Jährige operiert. Im Anschluss wurde zusätzlich ein Herzleiden bei Young diagnostiziert.

Typisch Malcolm

AC/DC-Sänger Brian Johnson habe vom gesamten Ausmaß der Krankheiten erst vor einigen Jahren erfahren, bei einem Abendessen mit Young und dessen Frau. „Das ist typisch Malcolm: Er nimmt meine Hand und klopft sich mehrfach auf die Brust“, erzählte Johnson. „,Herzschrittmacher. Funktioniert echt gut, Mann’ sagte er dann (..) als würde er uns eine neues Effektgerät zeigen.“ Angus Young habe schon damals überlegt, ob die Band auch ohne Malcolm weiterbestehen könne. „Jedes mal, wenn ich Malcolm sah, fragte ich, ob die Band weitermachen sollte“, so der AC/DC-Gitarrist, der bereits neue Songideen sammelte. „Ich fragte ihn: ,Wirst du deine Gitarre überhaupt in die Hand nehmen?’ Und oft tat er es nicht. Die Kommunikation war kompliziert“, berichtet Angus von der schwierigen Zeit. „Ich sprach mit meinem Bruder George darüber (…) und er meinte: ,Du kennst Mal besser als irgendwer sonst. Du weißt, dass er immer weitermachen will.’“

AC/DC (1980)

Als Co-Komponist vieler AC/DC-Songs setzte Malcolm Young seine Arbeit dennoch fort, bis die Krankheit ihn zur Aufgabe zwang. Auf „Rock Or Bust“ und während der nachfolgenden Livetermine spielte Stevie Young, Neffe von Angus und Malcolm, die Rhythmusgitarre. „Stevie macht einen fantastischen Job, Alter“, sagte Johnson über den Ersatz aus der Young-Familie hinzu.

„Malcolm ist nicht zu ersetzen“

Michael Pilz schrieb nach Malcolms Austritt in der Welt das nieder, was sich viele Millionen weitere Fans auf der Welt dachten:

[…] Vor allem aber weiß ich seit Bon Scott tot ist und Brian Johnson singt, dass AC/DC erst dann nicht mehr AC/DC wären, wenn ihr Motor ausfiele. Ihr zweiter Gitarrist, der Gnom mit der gewaltigen Gretsch vor dem Gemächt, der Stoiker der Gruppe: Malcolm Young.

Ich habe die Brüder Young, Malcolm und Angus, vor zehn Jahren einmal in einem Hotel zum Tee getroffen. Angus schnatterte, bis sein Earl Grey kalt war, ohne viel zu erzählen – wie er auch Gitarre spielt, ein alt gewordenes Kind, das sich schnell langweilt. Malcolm nippte lächelnd am Darjeeling und sagte gelegentlich einen durchdachten Satz, den man unter sein Denkmal hätte meißeln können: „AC/DC sind keine Legende und kein Mythos, sondern eine Bluesband.“

AC/DC

„Sie könnten problemlos einen Neffen in die Schuluniform von Angus stecken, ihn durch ein Gitarristen-Trainingslager scheuchen und zwischen die Hinterbliebenen von AC/DC auf die Bühne stellen. Malcolm ist nicht zu ersetzen. Jedes seiner Riffs steht so präzise und einmalig in der Landschaft, dass man nur davor knien und staunen kann. Ich habe die Musik von AC/DC nie für primitive Kunst gehalten wie der Überbau, den sie nie nötig hatten, es ihrem sich nun dem Ende zuneigenden Lebenswerk zuschreibt.

Im Geiste sind sie noch die Gossenjungs, die immer nur Gitarre spielen wollten und sich Geld dafür als Tagelöhner in der Pornodruckerei verdient haben. Aber wer mag sie heute nicht? Sie sind die Band der vielleicht größten Koalition der Welt, die ohne AC/DC nun endgültig eine andere sein wird.“

Malcolm Young ist tot

Ab dem 18. November 2017 war sie es definitiv. Malcolm Young starb in der Pflegereinrichtung Lulworth House im australischen Elizabeth Bay an den Folgen der Demenzerkrankung. Er wurde vierundsechzig Jahre alt. Nur wenige Wochen zuvor war bereits der ältere Young-Bruder George verstorben. Malcolms Trauerfeier fand in der St. Mary’s Cathedral in Sydney statt, inklusive nachfolgendem Trauerzug durch die Stadt.

Hinter Angus: Malcolms Witwe Linda mit Tochter Cara.

In einem Statement von Angus Young hieß es: „Mit enormen Willen und Bereitschaft waren Malcolm und Angus die treibenden Kräfte hinter AC/DC. Er war stolz, stand zu seinem Wort. Mir als Bruder fällt es schwer, in Worte zu fassen, was er mir bedeutet hat. Sein Erbe wird ewig bestehen.“

Das Statement von AC/DC im Wortlaut:

„Today it is with deep heartfelt sadness that AC/DC has to announce the passing of Malcolm Young. Malcolm, along with Angus, was the founder and creator of AC/DC. With enormous dedication and commitment he was the driving force behind the band. As a guitarist, songwriter and visionary he was a perfectionist and a unique man. He always stuck to his guns and did and said exactly what he wanted. He took great pride in all that he endeavored. His loyalty to the fans was unsurpassed. As his brother it is hard to express in words what he has meant to me during my life, the bond we had was unique and very special. He leaves behind an enormous legacy that will live on forever. Malcolm, job well done.“

Angus und Malcolm Young

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