Diese Casting-Entscheidung für die neue Staffel von „Akte X“ ist ein Glücksfall

Das Comeback von „Akte X“ im vergangenen Jahr konnte nicht wirklich alle Anhänger und Kritiker restlos überzeugen. Auch die ROLLING-STONE-Redaktion konnte sich nicht so recht begeistern lassen:  Zu wenig ausgegoren erschien der Mix aus „Monster Of The Week“-Episoden und einer kleinteiligen, fortgesetzten Mythologie. Aber trotzdem fanden die Autoren einen zum Teil auch ironischen Zugang zu den alten Storys. David Duchovny (Mulder) und Gillian Anderson (Scully) mühten sich zudem redlich, das legendäre Knistern zwischen den beiden FBI-Agenten wieder zurückzuholen.

In den USA war „Akte X“ dann auch in der 10. Staffel ein respektabler Quotenerfolg mit knapp 16 Millionen Zuschauern im Schnitt. In Deutschland sah es da schon ganz anders aus…

Anscheinend reichte das Interesse der Zuschauer und der Wille der Crew um Serienschöpfer Chris Carter aus, um tatsächlich noch eine weitere 11. Season dranzuhängen. Die soll bereits im nächsten Jahr Premiere feiern – mit zehn weiteren Folgen. Wie nun bereits mehrfach verkündet, dürfte es sich dabei auch um die wirklich letzte Staffel der Mystery-Serie handeln. Die Produktion der neuen Folgen ist für diesen Sommer geplant.

Kooperation

Spin-off war schon geplant

Für den Neuaufguss, zu dem es bisher noch kaum Informationen gibt, wurden nun auch Robbie Amell („The Flash“) und Lauren Ambrose („Six Feet Under“) verpflichtet. Beide waren in der vorletzten und letzten Episode der letzten Staffel („Babylon“ und „My Struggle II“) zum ersten Mal als Agent Miller und Agent Einstein aufgetaucht. Sie wirkten wie eine perfekte Neudefinition von dem, was Mulder und Scully einst auszeichnete, weswegen bereits über ein Spin-off mit beiden Darstellern nachgedacht wurde. Daraus wird zunächst erst einmal nichts.

Mulder und Scully sehen der Wahrheit ins Auge
Mulder und Scully sehen der Wahrheit ins Auge – mit diesem Cliffhanger endete Staffel 10

Dafür dürften die charismatischen Schauspieler den neuen Folgen von „Akte X“ eine ganz eigene Note verleihen. Und die Entscheidung, sie zu verpflichten, macht Hoffnung, dass es den Autoren diesmal gelingen könnte, eine fortlaufende Handlung zu finden, die dem heftigen Cliffhanger aus der letzten Folge der 10. Staffel gerecht wird.

[interaction id=“5992eb43365115dd1c6b2db9″]

YouTube

The Rolling Stones: Die Lieblingssongs der Redaktion

Maik Brüggemeyer: "Before They Make Me Run" Für mich sind die Rolling Stones keine Song-, sondern eine Soundband. In Martin Scorseses "Shine A Light" kann man sehen, was für eine wacklige Konstruktion dieser Stones-Sound eigentlich ist. Die Band orientiert sich nicht am Takt, den der Schlagzeuger vorgibt, sondern an der Rhythmusgitarre. Und je malader und unberechenbarer Keith Richards mit dem Alter wird, desto unwahrscheinlicher scheint es, dass das funktioniert. Manchmal muss Ron Wood einspringen, und das führt zu seltsamen Verschiebungen und Überlagerungen. Erinnert an die Doppelsechs im modernen Fußball. Das ist Postrock in Reinform! Naja, fast. Der vorne herumgockelnde Jagger…
Weiterlesen
Zur Startseite