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Angus Young: Bon Scott sang definitiv keine Demos von AC/DCs „Back in Black“ ein


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Vor 21 Jahren verstarb AC/DC-Sänger Bon Scott. Gitarrist Angus Young erzählt nun, dass Scott vor seinem Tod „nie wirklich die Chance hatte“, etwas zu „Back In Black“ beizutragen, der Comeback-Platte der Band, auf der mit Brian Johnson erstmals der neue Sänger zu hören sein würde. Mit dieser Aussage weist Young die Gerüchte zurück, dass Scott frühere Versionen einiger Songs des Albums durchaus eingespielt habe.

In einem neuen Interview mit „Paste“ erzählt Young, dass sich Scotts Beiträge bezüglich des Albums auf das Schlagzeugspiel auf frühen Demoversionen der Songs „Hells Bells“ und „Have A Drink On Me“ beschränkten.

Nach Abschluss der Tour zum „Highway To Hell“-Album aus dem Jahr 197, mieteten Angus Young und Bruder und Bandkollege Malcolm einen Londoner Proberaum, um neue Songs zu schreiben und aufzunehmen.

Im Februar 1980, als die beiden am Intro von „Hells Bells“ arbeiteten, soll sich Scott zu ihnen gesellt haben. Angus Young erinnerte sich: „Bon [Scott] setzte sich hinter das Kit, damit wir versuchen konnten, dieses Intro auszuarbeiten, wie wir es machen wollten. Also haben wir das so hinbekommen, wie wir es wollten, und das andere war ‚Have a Drink on Me‘, ein Riff, mit dem Malcolm herumgespielt hat. Also arbeiteten wir das Intro dazu aus und wie der Song laufen sollte … Das war‘s eigentlich schon. Wenn man nachschaut, was Bon gemacht hat, dann war das wirklich nur, um uns bei den Demos am Schlagzeug zu helfen.“

Nachfolgend war eine Zusammenarbeit zwischen Scott und den Young-Brüdern geplant, um das Schreiben neuer Songs fortzusetzen. Young erzählte: „Er hatte an einigen Texten gearbeitet und sagte: ‚Wir treffen uns nächste Woche und vielleicht können wir drei dann anfangen, die Sachen durchzugehen.‘ Aber leider ist er vorher verstorben.“

Der tragische Tod von Bon Scott

Scott starb bereits am 19. Februar 1980 im Alter von 33, als er nach einer langen Nacht ohnmächtig wurde und infolgedessen an seinem Erbrochenen erstickte.

Sechs Wochen später verkündeten AC/DC bereits seinen Ersatz, Brian Johnson. Mit ihrem Album „Back In Black“ im Juli desselben Jahres hatte die Band dann ihren globalen Durchbruch. Der Titel wie auch das komplett schwarze Cover des Albums waren eine Hommage an Bon Scott. Ebenso wie die Kirchenglocken, die im Track „Hells Bells“ vor dem Gitarrensolo zu hören sind.

Bon Scott übernahm bereits vor AC/DC in diversen Bands das Schlagzeug und den Gesang. Seit 1974 war er Teil der Band und ersetzte den ehemaligen Sänger Dave Evans.


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