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Neuer Rekord bei Stones-Auktion: Bill Wyman schlägt Paul McCartney


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Mit den Rolling Stones wurde Bill Wyman berühmt. Mehr als 30 Jahre spielte er den Bass in der Band und sammelte während dieser Zeit nicht nur eine Menge Preise, sondern auch einige besondere Erinnerungsstücke.

Einen großen Teil dieser Souvenirs hat er nun im Rahmen einer Auktion versteigert. Die Anzahl der von Wyman angebotenen Objekte war beeindruckend – nicht vier oder fünf, sondern gleich über 1000 Schätze gab er frei. Gleichermaßen üppig war auch die Summe, die mit den Gegenständen eingenommen wurde.

Second Hand-Kleidung im Wert eines Einfamilienhauses

Unter den Einzelstücken befanden sich unter anderem eine braune Lederweste mit Fransen von 1969, die rund 15.000 US-Dollar einbrachte. Das waren 14.000 US-Dollar mehr als der ursprüngliche Schätzwert (der dementsprechend bei 1000 US-Dollar gelegen hatte).

Doch auch die Verkaufspreise der anderen Kleidungsstücke lagen weit über dem, was man bei Second- Hand-Teilen für gewöhnlich erwarten kann. So fand ein gold-schwarzer Satin-Anzug von 1970 für 10.000 US-Dollar einen neuen Besitzer und gut 11.000 US-Dollar zahlte ein Bieter für eine weiße Seidenjacke und weinrote Wildlederhosen. Beides hatte Wyman bei dem Freiluftkonzert der Rolling Stones am 5. Juli 1969 im Londoner Hyde Park getragen.

Gitarren brechen Rekorde

Der absolute Verkaufsschlager war allerdings eine Gitarre. Dabei handelte es sich um eine Gibson Les Paul Gold Top von 1968 – ein wertvolles Stück, auf dem einst Gitarrist Brian Jones im „Rock and Roll Circus“ Konzertfilm spielte. Über 700.000 Dollar spielte die Gitarre nun bei der Auktion ein.

Fast schmächtig erscheinen dagegen die 380.000 US-Dollar, die eine orangene Fender-Mustang-Bassgitarre ihren neuen Besitzer kostete. Tatsächlich versteckt sich hier jedoch ein neuer Rekord. Es handelt sich dabei nämlich um die teuerste Versteigerung einer Bass-Gitarre aller Zeiten. Bisher lag der Höchstpreis bei knapp 200.000 US-Dollar – und Rekordhalter war kein geringerer als der linkshändige Hofner-Bass, der 1964 Paul McCartney geschenkt und der 2013 versteigert wurde. Den neue Spitzenreiter, besagte Fender-Mustang-Gitarre, benutzte Wyman 1969 und 1970 bei Stones-Konzerten und Plattenaufnahmen.

Mit besonderer Bedeutung aufgeladen war zudem ein historischer Verstärker. Wyman hatte ihn der Legende nach dabei, als er 1962 bei der Band vorsprach. Unter anderem war es dieser Vox-Verstärker, der Mick Jagger und Keith Richards damals überzeugt haben soll, Wyman in die Band aufzunehmen. Nun, fast 60 Jahre später, brachte er über 106.000 US-Dollar ein, wie das Auktionshaus Julien’s Auctions mitteilte.

Der gute Zweck tröstet das Sammlerherz

Wyman bezeichnet sich selbst als passionierten Sammler und gesteht, dass es ihm auch schwer gefallen sei, sich von all den nostalgischen Stücken zu trennen.

„Sammeln und archivieren war eines der größten Vergnügen meines Lebens und wird zweifelsohne eines meiner Vermächtnisse sein“, teilte er in einer Erklärung mit. Der Erlös sei allerdings für einen guten Zweck bestimmt – das mache die Trennung leichter. Mit den Einnahmen aus der Versteigerung will der Musiker unter anderem eine Krebsstiftung und ein Meeresschutzinstitut in der Karibik unterstützen.


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