Nacktbilder, Skype-Onanie: Brand-New-Sänger Jesse Lacey soll Minderjährige sexuell missbraucht haben

Nacktbilder, Skype-Onanie: Brand-New-Sänger Jesse Lacey soll Minderjährige sexuell missbraucht haben

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„Es tut mir leid, wie ich Menschen verletzt, misshandelt, belogen und betrogen habe.“ Mit diesen Worten bat Jesse Lacey am Wochenende in den sozialen Netzwerken um Entschuldigung. Zuvor war bekanntgeworden, dass der Frontmann der Indie-Rock-Band Brand New vor einigen Jahren zwei Frauen mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Eine davon, Nicole Elizabeth Garey, machte ihre mutmaßlichen Erfahrungen am vergangenen Freitag (10. November) auf Facebook öffentlich.

Sie behauptete, dass sie Lacey im Jahr 2013 zum ersten Mal getroffen hätte, als sie 15 Jahre alt war. Beide hätten damals nach ihren Worten auf Facebook Kontaktinformationen getauscht. Der damals 24-Jährige Sänger soll sie daraufhin gefragt haben, ob sie ihm Nacktfotos schicken könnte (was sie auch tat). Sie bat ihn allerdings darum, diese auf seinem Computer sicher zu verwahren. Auch einige Jahre später hatten beide noch Kontakt. So soll Lacey vor Garey via Skype masturbiert haben.

Grapsch-Attacke nach Konzert

Die zweite Frau, die laut „Pitchfork“ behauptet, von dem Brand-New-Frontmann ausgenutzt worden zu sein, ist Emily Driskill. Sie sei erst 16 gewesen, als sie 2002 mit dem Musiker zum ersten Mal in Kontakt trat. Auch in diesem Fall bat Lacey um Nacktfotos und onanierte mehrfach über Instant-Messaging-Programme vor der zu diesem Zeitpunkt 17-Jährigen.

Driskill behauptete zudem, dass der inzwischen 39-Jährige sie auch dazu aufgefordert hatte, ein Video zu schicken, auf dem sie Sex mit einer anderen Person haben soll. Im Alter von 18 Jahren besuchte sie schließlich ein Konzert von Brand New, wo sie in den Backstage-Bereich gelangte und von Lacey gegen die Wand gedrückt, geküsst und begrapscht wurde.

Missbrauch in der Musikwelt

Nach den zahlreichen Enthüllungen um sexuellen Missbrauch in Hollywood entfachte der Fall Lacey in den USA nun auch eine Debatte um Sexismus und Machtmissbrauch in der Musikbranche.

Eminem in London: Garderobenchaos lässt Fans wütend zurück

Am Wochenende gab Eminem sein großes Tourfinale im Londoner Twickenham Stadium. An zwei aufeinanderfolgenden ausverkauften Terminen sahen mehr als 160.000 Besucher den Rapper. Viele Fans feierten den 45-Jährigen für die ausgeklügelte Setlist sowie für Special Guests wie 50 Cent. Jedoch endete der Abend für den Großteil der Anhänger in einer mehrstündigen Warteschlange. Die Veranstalter hatten eine Garderobenregelung eingeführt, die nur Taschen in der Größe eines A5-Blatts erlaubte. Alle größeren Beutel mussten abgegeben werden und später mit einer Zahlenmarke abgeholt werden. So weit, so üblich. Jedoch schafften es laut Berichten die Mitarbeiter vor Ort nicht, die Menge zu organisieren. Augenzeugen teilten mit, dass…
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