Campino spricht über das Ende der Toten Hosen


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Keine Sorge: Die Toten Hosen sind so präsent wie schon seit Jahren nicht mehr. Nach einer ausgiebigen „Laune der Natour“ kommt nun der große Akustik-Nachschlag mit der Unplugged-Platte „Alles ohne Strom“ (erscheint am Freitag, 25. Oktober).

Natürlich sind solche Musikexperimente, bei denen Bands festgefahrene Pfade verlassen, auch eine Möglichkeit, aufs eigene Werk und all die Einflüsse zurückzublicken, die für die Weiterentwicklung notwendig waren. Campino, der Sänger der Toten Hosen, sprach in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ über das einstige Versprechen der Gruppe, „bis zum bitteren Ende“ zu kämpfen. Und macht den Fans Mut.

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Campino offenherzig: „Das Ende ist nie offen. Wir können es nur nicht sehen. Der Begriff ‚Bis zum bitteren Ende‘ wird natürlich mit der Zeit immer gruseliger. Aber wir sind Realisten. Das Ende muss jetzt nicht mehr in unendlicher Ferne sein. Verglichen mit einem Fußballspiel befinden wir uns jetzt vielleicht schon in der 82. Minute, wir führen aber 3:1 – wir könnten also ganz ruhig den Ball nur hin und her schieben.“

Campino: „Noch können wir jedenfalls mithalten“

Allerdings würde sich der Musiker wünschen, dass sie Freunde und Fans ehrlich darauf aufmerksam machen, wenn die Sache peinlich wird. Die Hosen spüren davon jedenfalls noch nichts. „Noch können wir jedenfalls mithalten“, ergänzte Campino. „Wir sehen das an den Festivals, wo wir uns ja auch mit anderen, auch jüngeren Gruppen messen müssen – solange wir da noch so beliebt sind, haben wir das Gefühl, noch richtig zu liegen. Es gibt also keine Ermüdungserscheinungen.“

Lesen Sie am Freitag auf rollingstone.de ein exklusives Interview mit Campino

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