Chris Rock spricht erstmals nach Oscar-Skandal – und lässt sich feiern!


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Chris Rock hat nach einigen Tagen des (bewussten?) Schweigens erstmals über den Vorfall bei den Oscars gesprochen. „Ich versuche noch immer, das Ganze zu verarbeiten!“, sagte er bei einem Comedy-Auftritt am Mittwoch (30. März) in Boston.

Der Komiker war im Wilbur Theatre mit Standing Ovations begrüßt worden und reagierte auf diesen Moment sehr emotional, wie der „Hollywood Reporter“ meldet. „Wegen euch habe ich Tränen in den Augen, so’n Shit!“

Chris Rock will erst einmal weiter schweigen

Als er sein Lächeln zurückgefunden hatte, fragte er ironisch: „Und wie war euer Wochenende so?“ Das wurde natürlich mit Lachen und Klatschen quittiert. Rock anschließend weiter: „Ich kann euch nicht viel Scheiß darüber erzählen, was passiert ist. Aber es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich über diesen ganzen Müll sprechen werde.“

Heißt: Chris Rock hat nicht vor, sich in die Debatte um die Oscar-Klatsche einzuschalten. Eine mögliche Anzeige gegen Will Smith hatte der 57-Jährige noch in der Nacht der Verleihung in Los Angeles nach Polizeiangaben abgelehnt. Sie wäre aber auch noch später möglich.

Während der Veranstaltung in Boston riefen zahlreiche Besucher im Publikum: „Verklage ihn doch!“. Rock ging nicht weiter darauf ein, sagte nur, dass er jetzt ein paar andere Jokes erzählen wolle einfach nur froh sei, „mal wieder draußen zu sein.“

Zuletzt wurde bekannt, dass die Produzenten der Academy Awards Will Smith drängen wollten, die Zeremonie zu verlassen. Hinter den Kulissen wurde dann in Windeseile gearbeitet, um auf die Situation passend zu reagieren (wohl auch, weil den Verantwortlichen bewusst war, welche Folgen es haben würde, wenn Smith, wie es dann ja auch passierte, den Oscar entgegennehmen würde).

Chris Rock bekommt während der Oscars von Will Smith eine gescheuert

Nach dem Vorfall äußerten sich zahlreiche Prominente zu den Vorkommnissen in der Oscar-Nacht. Jim Carrey fühlte mit Chris Rock und raunte, er würde sofort eine Klage anstrengen. Alec Baldwin, selbst in der Kritik wegen des tödlichen Set-Unfalls für seinen Western „Rust“, empfand den Abend eher als „Jerry Springer Show“ und weniger als würdevollen Rahmen, um die Besten in der Filmindustrie zu würdigen.

ROBYN BECK AFP via Getty Images