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Highlight: The Beatles: Wie die Aufnahmen zu „Let It Be“ zum Fiasko wurden

Promis versauen Corona-Cover von „Imagine“

Das Coronavirus legt zur Zeit die Kulturszene lahm. Eine Veranstaltung nach der nächsten wird gestrichen, Produzenten, Verleiher, Manager und vor allem die Künstler verlieren nicht nur viel Geld, sondern einige sehen sich einer ernsten Existenzbedrohung gegenüber.

Viele Musiker umgehen die Tour-Verbote, in dem sie im Netz Auftritte streamen. Doch dieser Stream hätte lieber in der Mottenkiste der schlechten Ideen bleiben sollen.

Quarantäne-Version von „Imagine“

„Wonder Woman“-Star Gal Gadot hat einige prominente Kollegen wie Mark Ruffalo, Amy Adams, Will Ferrell, Sia, Kristen Wiig, Natalie Portman, Sarah Silverman, Lynda Carter und Zoe Kravitz zusammengetrommelt und mit ihnen gemeinsam eine neue, nun ja, „Quarantäne-Version“ von John Lennons „Imagine“ aufgenommen.

Seit fast einer Woche befindet sich die 34-Jährige in Selbstquarantäne, ließ sich von den Balkon-Interpreten in Italien nun für einen Durchhaltesong inspirieren, für den sie 20 kurze Schnipsel mit Gesangseinlagen der genannten Stars (und noch einigen mehr) zusammenschnitt. Jeder durfte einen Teil der legendären Friedenshymne anstimmen.

Was soll man sagen? Natürlich war die Absicht eine gute. Aber das Endergebnis ist eine Abschlachtung des größten und bekanntesten Songs des Beatle.

Wie zu erwarten war, wurde das Cover von Fans im Netz hart kritisiert. Viele forderten, dass die Schauspieler lieber Geld für Opfer oder Angehörige spenden sollten, als einen Klassiker zu ruinieren.


Wir brauchen „Imagine“ heute mehr, als John Lennon sich das je erträumte

John Lennon schrieb „Imagine“ an einem Vormittag Anfang 1971 in seinem Zimmer im Landsitz Tittenhurst. Yoko Ono sah zu. Lennon saß an dem weißen Flügel, der aus Filmen und von Fotos inzwischen weltbekannt ist, und komponierte „Imagine“ von Anfang bis Ende, in einem Rutsch. Die wehmütige Melodie, das federweiche Akkordmuster, die einprägsame Vier-Noten-Folge und fast den kompletten Text – 22 anmutige, schlichte Songzeilen über den Glauben daran, dass man die Welt verändern und heilen kann, wenn die Menschen feststellen, dass sie dieselben Träume haben. https://www.youtube.com/watch?v=YkgkThdzX-8 „Er hat sicher nicht gedacht: ,Hey, das wird eine Hymne!‘“, sagte Yoko 30 Jahre später.…
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