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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: 20 große Irrtümer der Popgeschichte

Deutscher Eiskunstläufer stürzt zu Jazz-Version von „Wonderwall“

Benjamin Clemntines „Nemesis“ und Ed Sheerans „Make It Rain“ waren nur zwei von vielen Song-Beispielen, zu denen Eiskunstläufer am Wochenende bei den Olympischen Winterspielen übers Eis schwebten. Zum ersten Mal in der Geschichte von Olympia war es den filigransten unter den Wintersportlern erlaubt, auch komplette Songs zu verwenden. Zuvor gab es stets nur Instrumentalmusik. Das führte zuweilen zu merkwürdigen Ergebnissen – zum Beispiel wenn „Rolling In The Deep“ von Adele zur entsetzlichen Klangsauce heruntergekocht wurde.

Doch für die Spiele in Südkorea in Pyeongchang wurden nun die Regeln geändert, was viele Eiskunstläufer dankbar annahmen. Auch wenn man einigen Sportlern eine bessere Musikauswahl wünschte (Christina Perri?!), gab es zuweilen spannende Kombinationen aus Songs und Küren. Die eleganteste Variante legte der deutsche Paul Fentz hin, der sich für seine Performance „Wonderwall“ von Oasis schnappte.

Akrobatisch: Paul Fentz
Akrobatisch: Paul Fentz

„Wonderwall“ brachte nur Pech

Vielleicht wurde seine Olympia-Vorstellung auch deswegen zum kleinen Internet-Hit, weil er sich beim Jazz-Cover des Britpop-Hits von Paul Anka bediente. Viele Fans der Band wurden laut „NME“ übrigens erst mit diesem Lauf auf die Version des Lieds gestoßen. So hat sich die kleine Olympia-Regeländerung doch gleich gelohnt.

Kooperation

Glück gebracht hat die Songauswahl allerdings nicht. Der 25-Jährige stürzte sowohl beim vierfachen Toeloop als auch beim dreifachen Axel und vermasselte damit den deutschen Start in den Team-Wettbewerb.

https://twitter.com/brotatoee/status/961771203072548865

https://www.youtube.com/watch?v=aQs2qT3-T6w

Harry How Getty Images

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