Search Toggle menu

Die besten deutschen Songs aller Zeiten: „Jein“ von Fettes Brot

Dass alle drei Rampensäue vor dem Herrn sind, stand ihrem Erfolg sicher nicht im Wege. Fettes Brot hatten musikalisch niemals Berührungsängste, spielten mit Superpunk und James Last, verschrieben sich Disco-Peitschen und coverten The Clash. Mit der Single „Was in der Zeitung steht“, lieferten sie (als D.O.C.H.!) eine 1A-Pogo-Nummer ab, und ihr Song, „Kuss Kuss Kuss“, liegt im „Als wär’s ein D.A.F.-Remix“ vor.

„Die Brote“ begannen im Hamburger Umland als Poets Of Peeze, zunächst noch englischsprachig. Mit der EP „Mitschnacker“ heuerten sie kurze Zeit später beim Hansestadt-Label Yo Mama an. 1995 landete das Power-Rap-Trio mit „Nordisch By Nature“ dann den ersten Hit: Platz 17! Auf eine Spaßcombo reduziert werden wollte man nicht, doch erst 12 Monate später, bewies man der Welt mit „Jein“, dass man Fettes Brot würde ernst nehmen müssen.

Außen Top Hits, Innen Geschmack von fettes Brot auf Amazon.de kaufen

„Soll ich’s wirklich machen, oder lass ich’s lieber sein?“

Ein halbes Jahr lang nistete sich die Single in den deutschen Charts ein (höchste Notierung: Platz 10), die Zeile „Soll ich’s wirklich machen, oder lass ich’s lieber sein?“ wurde zum geflügelten Wort. Im Zentrum des Songs stand ein „übelst krasses“ Trompetenriff.

Ursprünglich wollte man Jochen Distelmeyer (Blumfeld) bitten, es zu spielen! 14 Jahre später avancierte „Jein“ zum Herzstück zweier separat veröffentlichter Live-Alben – die drei erreichten mit „Fettes“ und „Brot“ gleich zwei Plätze in den deutschen Album-Top-Ten.

Inzwischen füllen sie riesige Arenen, erhalten Preise noch und noch, und Unternehmer sind sie auch: Seit 2004 existiert ihre eigene Plattenfirma, Fettes Brot Schallplatten. Nach kurzer Kreativpause rollt die Hit-Dampfwalze 2013 wieder an – mit der elementaren Frage: „Hast du schon ma’ ein’ Rapper geküsst?“


Fesselnde Bankraub-Serien auf Netflix: Achtung, das ist ein Überfall!

Das Bankräuber-Kit: Angemessene Maskierung, ein mehr oder minder genialer Plan und Nerven wie Drahtseile. Nach den Bankraub-Filmen präsentieren wir Ihnen nun sehenswerte Serien, die Banküberfälle beleuchten, spannend verpacken und zurzeit auf Netflix zu sehen sind. Haus des Geldes 2,4 Milliarden Euro in 11 Tagen. Hierbei handelt es sich nicht um einen klassischen Raubüberfall. Anstatt schnell einzusteigen und mit der eingesackten Beute wieder abzuhauen, plant die Bande um einen Professor, sich für 11 Tage Zutritt zur Banknotendruckerei Spaniens zu verschaffen. Und je länger der Zeitraum, desto komplexer der Plan. Teil dessen sind acht Meisterdiebe, die sich zu Tarnungszwecken namentlich hinter den…
Weiterlesen
Zur Startseite