ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

Die besten Live-Alben aller Zeiten: Rolling Stones – „Get Yer Ya-Ya’s Out!“

Brian Jones ist tot, Mick Taylor neu in der Band, und die letzte Tour liegt schon zweieinhalb Jahre zurück. Doch die US-Konzertreise der Rolling Stones im November 1969 erweist sich als „history’s first mythic rock and roll tour“ (Robert Christgau).

Das beweisen die bis heute besten Livealben der Stones: Das Bootleg „Live’r Than You’ll Ever Be“, Mitschnitt einer Show in Oakland, und die offizielle Replik „Get Yer Ya-Ya’s Out!“, die Aufnahmen im New Yorker Madison Square Garden und im Civic Center in Baltimore vermanscht.

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Die Rolling Stones (1969)
Die Rolling Stones (1969)

Dass die Stones dabei schummeln, im Studio Jaggers Gesangsparts mit Overdubs aufhübschen, ändert nichts daran, dass sie nie mehr so präsent und unmittelbar klingen wie in diesen Versionen von „Street Fighting Man“ oder „Midnight Rambler“.

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Provokanter Chronist der Gegenkultur: Regisseur Peter Whitehead ist tot

Peter Whitehead, einer der provokantesten britischen Filmemacher und zugleich Autor zahlreicher Bücher, ist im Alter von 82 Jahren bereits am 10. Juni gestorben. Das meldete am späten Donnerstagabend (13. Juni) der britische „Guardian“. Mit Filmen wie „Wholly Communion“ oder „Benefit Of The Doubt“ setzte er der Gegenkultur der 60er-Jahre in London und New York ein Denkmal und erwies sich als einer ihrer intellektuell versiertesten Begleiter. „Wholly Communion“, 1965 in der Royal Albert Hall gedreht, zeigt etwa einen Dichterwettbewerb, bei dem Beat-Poeten wie Allen Ginsberg gegen Querdenker wie Ernst Jandl antraten, und hielt dabei den Wirbelsturm der geradezu subversiven Gedanken dieser…
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