Highlight: Disney+: Das sind die Eigenproduktionen des neuen Streaming-Anbieters

Disney trollt Donald Trump mit Roboter-Witzfigur in Disney World

Wer derzeit einen Besuch im Walt Disney World Resort in Orlando (Florida) plant, kann nicht nur die Hände von Micky, Donald, Darth Vader und Buzz Lightyear schütteln, sondern auch die von Donald Trump. Nach ungeplanter Verzögerungszeit von mehreren Monaten haben die Techniker des Vergnügungspark in der Präsidentenhalle am Liberty Square (Magic Kingdom) ein Roboterabbild des aktuellen US-Präsidenten aufgestellt.

Natürlich kommt die silikonbeschichtete Figur äußerst lebensnah daher, inklusive Trademark-Tolle, ungeknöpftem Anzug und einer Krawatte, die ihm fast bis in den Schritt hinein baumelt. Warum sein Gesicht aber dem Schauspieler Jon Voight nachempfunden wurde, bleibt wohl das Geheimnis der Entwickler. Vielleicht wollten sie damit nur einen Vorschlag für die Besetzung in einem künftigen Biopic machen.

Donald Trump lebensecht nachempfunden

Natürlich gibt der Robo-Trump auch ein paar Worte von sich. Immerhin hat sich Disney den Joke gespart, ihn eine Twitter-Botschaft nach der nächsten abspulen zu lassen. Trotzdem faselt die Figur von Allgemeinplätzen wie: „Amerikaner zu sein bedeutet vor allem, ein Optimist zu sein – zu glauben, dass wir es immer besser machen können – und dass die besten Tage unserer großen Nation noch vor uns liegen“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Zum Vergleich sei nur dahingestellt, was Disney Barack Obama auf den Sprachchip gespielt hat: „Wir mögen von verschiedenen Orten kommen und an verschiedene Dinge glauben, aber was uns Amerikaner ausmacht, ist ein gemeinsamer Geist. Ein Geist des Mutes und der Entschlossenheit, der Güte und Großzügigkeit.“

Skeptische Blicke

Die garstigste Pointe der Disney-World-Mechaniker dürfte aber sein, dass all die anderen großen Kollegen auf der Bühne der Disney-Präsidentenhalle von Donald Trump entweder reichlich gelangweilt erscheinen oder gar skeptisch auf den neuen Mann im Weißen Haus blicken.


Neil Young: Der Kanadier ist jetzt US-Bürger – wegen Trump

Am Mittwoch (22. Januar) wurde der Traum für Neil Young endlich wahr – und er wurde offiziell zum US-Bürger ernannt. Der Grund dafür ist recht simpel. Der Sänger will bei der kommenden Wahl im November gegen Donald Trump stimmen. Young ist bekennender Gegner des Präsidenten und des rechten Flügels der USA. Stolz verließ er nach der Vereidigung, gemeinsam mit seiner Frau Daryl Hannah, das „Convention Center“ in Los Angeles und schwenkte dabei fröhlich eine kleine Amerika-Flagge. Die Einbürgerung in die USA unterliegt besonders strengen Auflagen und beinhaltet mehrere Interviews und Tests. Außerdem muss man schon viele Jahre dort leben und…
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