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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Erste Festnahmen nach „Game Of Thrones“-Leak in Indien

Die frühzeitige Veröffentlichung der „Game Of Thrones“-Folge stand nicht im Zusammenhang mit dem HBO-Hack, bei dem lediglich zunächst ein Drehbuch geleakt war. In Mumbai konnten die Behörden nach Bekanntwerden vier Verdächtige festnehmen. Ihnen wird vorgeworfen, die Episode „The Spoils Of War“ (vierte Folge der siebten Staffel) noch vor Ausstrahlung bei HBO anderen Usern im Internet zur Verfügung gestellt zu haben.

Der US-Pay-TV-Sender hatte laut „Mashable“ zunächst nichts davon gewusst, hat nun aber seinen Lizenzpartner in Indien – „Star India“ – dazu aufgefordert, Stellung zu nehmen. Sehr wahrscheinlich wurde der Leak über ein Dienstleister des Unternehmens abgewickelt. Indische Medien berichteten, dass drei der vier mutmaßlichen Täter bei Prime Focus Technologies angestellt sind, einer Firma, welche die Technologie für das Streamen von Filmen und Serien zur Verfügung stellt. Der vierte Verdächtige ist ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens.

Neue juristische Herausforderung

Wie am Dienstag bekannt wurde, hatte der indische Sender Star India sich wegen des Leaks mit den indischen Behörden in Verbindung gesetzt, aber erst dann von den Festnahmen erfahren. In einem Statement wies der Sender daraufhin, dass Streaming inzwischen einer der wichtigsten Bestandteile der eigenen Unternehmensentwicklung sei, doch es werde immer bedeutsamer, dies auch mit entsprechenden juristischen Mitteln besser vor Missbrauch zu schützen.

Kooperation

Die neue „Game Of Thrones“-Staffel feiert auch trotz des HBO-Hacks und illegaler Streams weiter Quoten-Erfolge. Zuletzt lief die sechste Episode der siebten Staffel, „Ostwacht“ (lesen Sie hier unsere Review), auch im deutschen Pay-TV bei Sky.

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Noch mehr zu „Game Of Thrones“ finden Sie auf unserer großen Themenseite:

HBO

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