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Trotz Leaks: „Game Of Thrones“ feiert neuen Quoten-Rekord

Der perfide Plan einiger Hacker scheint nicht aufgegangen zu sein. Gut 1,5 Terabyte an Daten wurden von den HBO-Servern gestohlen. Damit wollten die Hacker den „Game Of Thrones“-Sender erpressen. Würde das geforderte Lösegeld nicht gezahlt werden, würden neue Folgen vor US-Ausstrahlung ins Netz gestellt – und geschäftliche Mails. HBO zahlte natürlich nicht und nahm die Risiken eines Image- und Geschäftsverlusts damit in Kauf.

Großer Quotenerfolg

Doch der Mut des Senders hat sich gelohnt, denn die vierte Folge – „The Spoils Of War“ – feierte einen großen Quotenerfolg. Und das, obwohl die Episode drei Tage vor US-Ausstrahlung illegal ins Netz gestellt wurde. 10,2 Millionen Menschen haben bei der Folge eingeschaltet und damit sogar den Rekord von 10,1 Millionen Zuschauern beim Staffelauftakt am 16. Juli geschlagen. HBO dürfte sich angesichts dieser Zahlen vor Freude die Hände reiben. Die Hacker dürften sich vermutlich ärgern, da ihre Erfolgsaussichten auf Lösegeld nun noch niedriger sind, als sie es ohnehin schon waren. Und das, obwohl sie angeblich noch weitere geheime Daten von den Servern geklaut haben.

Die siebte Staffel „Game Of Thrones“ besteht aus sieben Episoden. Das Staffelfinale wird in den USA am 27. August 2017 ausgestrahlt. Die achte Staffel soll dann gleichzeitig auch das Serienende bedeuten. Zuletzt gab es Gerüchte, der Start der finalen Season könnte sich auf 2019 verschieben, im Gegenzug könnten die einzelnen Folgen aber Spielfilmlänge haben.

Kooperation

Fans müssen ob des nahenden Endes von „Game Of Thrones“ aber nicht traurig sein. Intern wird gleich an vier Ablegern gearbeitet. Alle Infos zu den möglichen Spin-Offs können Sie hier nachlesen:

Reine Geldmacherei: Gleich vier „Game Of Thrones“-Ableger geplant


„Game of Thrones“: Logik-Fehler in Staffel 6 macht Regisseur ratlos

„Game of Thrones“ gehört aufgrund seiner komplexen Erzählhaltung mit zahlreichen Zeit- und Handlungssprüngen auch zu den anspruchsvollsten Serien unserer Zeit. Wie allerdings vielen Fans in den letzten Jahren aufgefallen ist, scheint es dem kreativen Personal, das an der aufwändigen Produktion beteiligt ist, nicht immer zu gelingen, völlig fehlerfrei zu arbeiten. Logik-und Anschluss-Fehler haben sich aufgrund der zahlreichen „Time Warps“ spätestens ab Season sechs eingeschlichen. Und in der Tat gibt es gerade in der sechsten Staffel gleich zu Beginn einen herben Aussetzer, der sogar den Regisseur der Episode, David Nutter, in Erklärungsnot bringt. Wo kommen plötzlich die Sandschlangen Obara und Nymeria…
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