Fortuna Ehrenfeld: Exklusive Videopremiere zu „Vereinsheim“ und Überraschungs-EP

Eigentlich wollte Sänger Martin Bechler im Dezember 2018 nur ein neues Album schreiben. Doch es waren einfach zu viele Ideen für „Helm ab zum Gebet“. Die Prämisse von Fortuna Ehrenfeld lautete, die Platte klar, kompakt und auch kurz zu halten. Aber was sollte dann mit den restlichen Songs passieren?

Als Konsequenz hat die Band sechs Songs auf einer EP versammelt, die alle mehr oder weniger als Balladen durchgehen und den Flow von „Helm ab zum Gebet“ wahrscheinlich etwas gebremst hätten. Viel Klavier, ein bisschen Chanson, und zum runden Abschluss namens „Vereinsheim“ darf sogar die Blaskapelle ran, die in jüngster Vergangenheit immer öfters für die ganz besonderen Fortuna-Ehrenfeld-Momente gesorgt hatte.

„Die Lieder vom Regenradar und den Mandelviolinen“ von Fortuna Ehrenfeld jetzt vorbestellen

„Vereinsheim“ war ursprünglich eine dieser stillen, kleinen Pianominiaturen und ich suchte nach einem Klangbild, welches dieser Nummer etwas Unverhandelbares mit auf den Weg gibt.“

Kooperation

Hier sehen Sie das neue Video zum Song „Vereinsheim“ von Fortuna Ehrenfeld:

Der Fokus liegt hier definitiv auf Martin Bechler, denn Paul Weißert und Jenny Thiele halten sich bei den sechs Songs deutlich im Hintergrund auf.

Die EP „Die Lieder vom Regenradar und den Mandelviolinen“ ist eine klassische Ergänzung und Erweiterung, in der sich eine Band in einem etwas anderen Blickwinkel als auf dem Album zeigen kann. Mit Songs, die trotzdem keine Fremdkörper sind, sondern perfekt ins Repertoire passen.

Fortuna Ehrenfeld: EP-Artwork zu „Die Lieder vom Regenradar und den Mandelviolinen“

Über das neue Album „Helm ab zum Gebet“ sagte Bechler:

„Ich bin ein Albumtyp. Und nichts wird mich jemals davon abbringen, schon gar nicht die schnell­mal­durchklickbaren Filterbubbels. Ein Album braucht einfach einen guten Flow – wie ein Theaterstück. Jeder Song, sei er noch so gut, der dabei stört, fliegt bei mir gnadenlos raus.“

Fortuna Ehrenfeld live 2019:

  • 16.05. Aachen, Musikbunker
  • 17.05. Münster, Sputnikhalle
  • 18.05. Rostock, Stadtpalast
  • 19.05. Berlin, BiNuu
  • 21.05. Wiesbaden, Schlachthof
  • 22.05. Stuttgart, clubCann
  • 24.05. A – Graz, Orpheum Extra
  • 26.05. München, Ampere
  • 28.05. Bremen, Tower
  • 29.05. Hamburg, Gruenspan
  • 30.05. Paderborn, Kulturwerkstatt
  • 31.05. Köln, Gloria

Fortuna Ehrenfeld

„Radio Rammstein“ spielt nostalgische Satire (und ist doch subversiv)

In ihrem neuen Musikvideo zum Song „Radio“ lassen Rammstein den großen Eklat aus, zitieren dafür Kraftwerk, die deutsche Vergangenheit und ihre eigene Geschichte – natürlich nicht ganz ohne Provokation. „So höre ich, was ich nicht seh' / Stille heimlich fernes Weh“ – wenn es damals aus dem Weltempfänger tönte, war zumindest für diesen kurzen Moment ein Akt der Freiheit hergestellt. Rammstein besingen in ihrem neuen Song „Radio“ auch die eigene Vergangenheit – die Bandmitglieder sind in der DDR geboren. Musikalisch ist „Radio“ Pop, der sich in erster Linie vor den Elektro-Pionieren Kraftwerk und ihrem eigenen Song „Radioaktivität“ von 1975 verbeugt.…
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