„Game of Thrones“: Finale von Staffel 7 knackt Quoten-Rekord


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Es hat vielleicht noch nicht jeder die Serie gesehen, definitiv aber haben so ziemlich alle mindestens mal von ihr gehört – aber was macht „Game of Thrones“ eigentlich so erfolgreich? Mitarbeiter der Cass Business School stellten Anfang des Monats eine Art Leitfaden zusammen, der all jene Aspekte in sich versammelt, welche dafür verantwortlich sein sollen, dass sich so viele Menschen auf eine einzige Serie verständigen können; das seien unter anderem das „Verstehen der inneren und der äußeren Welt“.

HBOs goldene Nase

Wer sich darunter nun recht wenig vorstellen kann oder die Serie einfach genießen möchte, ohne das Erfolgsgeheimnis dahinter zu kennen, freut sich allerdings möglicherweise darüber, zu erfahren, dass „Game of Thrones“ erneut einen Rekord geknackt hat: Die letzte Episode der aktuellen siebten – und damit gleichzeitig vorletzten – Staffel sahen sich bei Erstausstrahlung ganze 16,5 Millionen Menschen an. So viele gab es noch nie für ein Staffelfinale.

Mit diesen Zuschauerzahlen wird „Game of Thrones“ zur meistgesehenen HBO-Serie aller Zeiten: Bereits mit Staffel vier stieß das Epos die „Sopranos“ vom Thron, als eine einzige Folge über 18,4 Millionen Zuschauer erreichte; wobei hier auch die Aufrufe über Streamingdienste mit einbezogen wurden.

Rekord trotz Pannen

Und auch heute können sich die Zahlen nach wie vor sehen lassen, wenngleich die Ausstrahlung der siebten Staffel nicht ohne Pannen vonstatten ging: Nicht nur, dass sich einige Episoden besagter Staffel harscher Kritik gegenübersahen; angeblich wurden außerdem gleich zwei Folgen noch vor ihrem eigentlichen Ausstrahlungstermin geleaked – eine davon soll sogar von HBO selbst zu früh ausgestrahlt worden sein. Dennoch: Die aktuelle Staffel erreichte laut Sender durchschnittlich 31 Millionen Zuschauer pro Episode, wenn man die offizielle Erstausstrahlung, On-Demand und Streaming-Dienste mit einrechnete; das Staffelfinale nicht mit eingerechnet.

Extra-Wartezeit für Staffel acht?

Im Vergleich zu Staffel sechs bedeutet dies einen Anstieg der Zuschauerzahlen von über 34 Prozent – doch HBO hofft auf noch mehr: Wenn die Reichweite der finalen Folge der siebten Staffel erst einmal mit eingerechnet wird, so rechnet der Sender mit einem Gesamtdurchschnitt von etwa 33 bis 34 Millionen Zuschauern pro Episode. Eine Steigerung dessen wird zunehmend schwierig werden – angesichts dessen ist es vielleicht doch nicht so schlecht, dass „Game of Thrones“ mit der kommenden achten Staffel zu Ende geht. Wann diese erscheint, ist jedoch noch nicht geklärt: Erst kürzlich verriet HBO-Programmchef Casey Bloys, dass bis zur Ausstrahlung des Serienfinales möglicherweise noch ein zusätzliches Jahr Wartezeit ausgehalten werden müsse.

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