George R.R. Martin: Ende seiner neuen Romane wird von Game Of Thrones abweichen


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Der „Game Of Thrones“-Autor George R. R. Martin hat mitgeteilt, dass er noch immer an seinen zusammenhängenden Romanen „The Winds Of Winter“ und „A Dream Of Spring“ arbeite und das Ende stark von der erfolgreichen TV-Adaption „Game Of Thrones“ abweichen werde. Viel verriet der 72-Jährige allerdings noch nicht: „Ihr werdet das Ende erfahren, sobald es rauskommt.“

„The Winds Of Winter“ ist als sechster und „A Dream Of Spring“ als siebter und letzter Teil der „Das Lied von Eis und Feuer“-Buchreihe geplant. Zwischen den Jahren 1996 und 2011 veröffentlichte George R. R. Martin insgesamt fünf Bände der Fantasy-Saga. Mit den beiden übrigen Bänden will der Autor nun zum Abschluss seiner legendären Buchreihe kommen. „Game Of Thrones“, dessen Geschichte auf der Buchreihe basiert, überstieg das ursprüngliche Material ab Ende der fünften Staffel.

Andere Handlungsstränge, anderes Ende

Dem US-Fernsehsender „WTTW“ teilte Martin nun mit, dass sowohl „The Winds Of Winter“ als auch „A Dream Of Spring“ Handlungsstränge enthalten, die von der verfilmten TV-Serie abweichen werden. Auch das Ende der Romane werde anders ausfallen, so der Autor. Außerdem betonte Martin, dass er sich rückblickend wünsche, schneller mit den Büchern fertig geworden zu sein.

Dazu sagte er: „Mein größtes Problem war, als sie mit der Serie begannen. Ich hatte bereits vier Bücher gedruckt und das fünfte kam gerade zu Beginn der Serie im Jahr 2011 heraus. Ich hatte einen Vorsprung von fünf Büchern, und das sind gigantische Bücher, wie Sie wissen. Ich hätte nie gedacht, dass sie mich einholen würden, aber sie taten es. Sie holten mich ein und überholten mich.“

Erscheinungsdatum noch unklar

„Das machte es ein bisschen seltsam, weil die Show jetzt vor mir lag und die Show in etwas andere Richtungen ging“, so Martin. Wann genau die beiden Romane erscheinen werden, ist allerdings noch unklar. Zuletzt betonte der 72-Jährige „stark im Rückstand“ zu sein und dass sich die Aussicht, aufzuholen „immer bedrückender anfühlt.“