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HERO: Bono über Elvis Presley



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„Elvis Presley tat längst, was die Bürgerrechtler forderten: Er riss Mauern nieder.“

Ich traf mich kürzlich mit Coretta Scott King, John Lewis und einigen anderen Führern der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, und sie erinnerten mich an die kulturelle Apartheid, der sich der Rock’n’Roll damals gegenübersah. Ich glaube, der Berg, den sie zu besteigen hatten, wäre noch viel steiler gewesen ohne die Pfade, die die schwarze Musik durch die weiße Popkultur gebahnt hatte. Die Beatles, die Rolling Stones oder Creedence Clearwater Revival hatten den Blues allesamt durch Elvis entdeckt. Er tat längst, was die Bürgerrechtler forderten: Er riss Mauern nieder. Heute betrachtet man ihn nicht als politischen Künstler, aber das ist Politik: die Art und Weise verändern, wie Menschen die Welt sehen.

Als der King noch nicht wusste, dass er der King ist

In den 80ern gingen U2 nach Memphis ins Sun Studio, Schauplatz des Rock’n’Roll-Urknalls. Wir arbeiteten mit Elvis’ Toningenieur Cowboy Jack Clement. Er machte das Studio noch mal auf, damit wir in denselben vier Wänden ein paar Tracks aufnehmen konnten, in denen Elvis Presley „Mystery Train“ eingesungen hatte. Jack fand das alte Röhrenmikrofon, in das der King geheult hatte, und das Hallgerät war auch dasselbe. Der Raum war der reinste Tunnel, aber der Sound darin hatte so eine gewisse Klarheit. Man hört ihn auf den Sun-Platten, und das sind mir die wichtigsten. Der King wusste da noch nicht, dass er der King ist. Es ist gespenstische, getriebene Musik. Elvis weiß nicht, wohin der Zug mit ihm fährt, und deshalb wollen wir Passagiere sein.


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„Elvis verschlang Amerika, bevor es ihn verschlang“

Manche Kommentatoren sagen, es war die Armee. Andere glauben, Hollywood oder Las Vegas hätten ihn gebrochen. Ich denke, es waren viel eher seine Ehe oder seine Mutter. Vielleicht war es einfach der fette Arsch des Ruhms, der auf ihm saß. Ich halte die Vegas-Periode trotzdem für unterschätzt. Zu der Zeit hatte Elvis ganz klar die Kontrolle über sein Leben verloren, und da ist dieses unglaubliche Pathos. Die große Opernstimme der späteren Jahre. Warum nur wollen wir unsere Idole immer an ihrem selbst gezimmerten Kreuz sterben sehen? Andererseits: Elvis verschlang Amerika, bevor es ihn verschlang.



Elvis Presley: Gitarre für 1,32 Millionen US-Dollar verkauft – Rekord

Dass die Nachfrage nach Merchandise oder Erinnerungsstücken von Elvis Presley gigantisch ist, ist zu erwarten. Nun der nächste Superlativ: Die Martin D-18 Gitarre, die der Musiker von 1954 bis 1956 benutzte, wurde für 1,32 Millionen US-Dollar (zirka 1,12 Millionen Euro)  an einen anonymen Käufer verkauft. Das ist ein neuer Höchstwert in Sachen „King of Rock'n'Roll“. Eine geschichtsträchtige Gitarre Das Instrument hat eine lange Geschichte aufzuweisen. Presley kaufte die Gitarre in einem Geschäft in Memphis, wo er sie gegen sein Martin 000-18-Modell eintauschte. Das neu erworbene Stück verzierte er mit Metallbuchstaben, die seinen Vornamen buchstabierten – heutzutage fehlt allerdings das S. Während…
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