Jared Leto schlüpft in die Haut von Karl Lagerfeld


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US-Popstar Jared Leto übernimmt die Hauptrolle im kommenden Biopic über Karl Lagerfeld, den künstlerischen Leiter des Pariser Modelabels Chanel. Der aus Hamburg stammende Fashion-Exzentriker verstarb im Februar 2019.

Der musizierende Oscar-Preisträger (für seine Rolle des transsexuellen Rayon im Drama „Dallas Buyers Club“) Leto gibt das bezopfte Handschuh-Genius. Die australische Erfolgs-Produzentin Emma Ludbrook zieht die Fäden hinter den Kulissen.

„Karl wäre stolz auf uns“

„Das ist der Moment, in dem sich ein Kreis schließt. Karl wäre stolz auf das, was wir gerade tun“, sagte Leto gegenüber der US-Frauenzeitschrift „Women’s Wear Daily“. „Karl war ein Künstler. Modedesigner, Fotograf, ein großer Weltmann. Es gab keine wirkliche Schublade für ihn. Er war schlichtweg ein kreatives Kraftpaket.“

Die Lagerfeld-Story steht noch im Entwicklungs-Stadium; der Regisseur steht noch nicht fest. Bislang gibt es nur nur wenige Hardfacts über den Film, gleichwohl ist das Modelabel Karl Lagerfelds mit voller Unterstützung dabei. Im Gegensatz zur italienischen Kultmarke Gucci, die den „House of Gucci“-Film (2021) mit all der Macht ihrer Anwälte zu torpedieren suchten.

Gegenüber „Women´s Wear Daily“ sagte Jared Jeto, dass der Film „Schlüsselbeziehungen in Karl Lagerfelds Leben ziehe, erzählt durch eine unbestechliche Linse. Ein Entwurf, ähnlich wie der Mann selbst.“

Leto fügte hinzu: „Es gibt eine Vielzahl von Beziehungen zu erforschen. Karl blickt auf eine mehr als 50-jährige Karriere zurück, sodass er sowohl persönlich als auch beruflich vielen Menschen nahestand. Ich kann sagen, dass wir uns auf Schlüsselbeziehungen konzentrieren werden, die verschiedene Teile seines Lebens vermitteln.“

Präzise Vorarbeiten

In Hollywood ist zu hören, dass Jeto drei von Lagerfelds engen Vertrauten an Bord geholt hat, den Geschäftsführer seines Modehauses Pier Paolo Righi, die Senior Vice President of Image and Communications Caroline Lebar und den persönlichen Assistenten und Leibwächter Sébastien Jondeau. Alle drei werden als „Excutive Producers“ geführt.

Das sichert Insider-Kompetenz und schließt (teure) juristische Scharmützel im Vorfeld aus. Schlau eingefädelt. Wir sind gespannt!