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Jennifer Lawrence über Nacktfoto-Leak: „Ich konnte mich nicht mehr nackt sehen“

Unter dem zynischen Stichwort „The Fappening“ gelangten 2014 nach einem großangelegten Hacker-Angriff auf den Apple-Cloudspeicher vieler Prominenter Tausende privater Aufnahmen ins Internet. Davon betroffen war auch Jennifer Lawrence. Die Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin war für viele Millionen Menschen von einem Tag auf den anderen nackt und ungeschützt zu sehen, zum Teil in sexualisierten Posen.

Obwohl Lawrence zunächst überlegt hatte zu klagen und seitdem nach einer FBI-Untersuchungen vor allem die Betreiber solcher anfälligen Betriebssysteme an ihrer Software gearbeitet haben, litt die 27-Jährige nach eigenen Angaben jahrelang an den Folgen des Leaks, wie sie nun in einem Interview mit „IB Times“ erzählte. „Eine konnte mich lange Zeit nicht nackt sehen und wollte auch nicht, dass andere mich so sehen“, sagte die „mother!“-Darstellerin. „Es gab viele Dinge, die mir unangenehm waren.“

Jennifer Lawrence regiert zur Zeit Hollywood
Jennifer Lawrence

„Gangbang mit dem halben Planeten“

Schon im vergangenen Jahr übermittelte Jennifer Lawrence dem „Hollywood Reporter“, dass sie sich nach dem Ereignis gefühlt habe, als sei sie in einen Gangbang verwickelt gewesen, an dem die halbe Welt teilgenommen hat. „Es gibt keine Person auf der Welt, die nicht in der Lage wäre, diese intimen Fotos von mir zu sehen. Du bist vielleicht einfach nur bei einem Barbecue und jemand schaut sich die Fotos auf seinem Smartphone an. Das war wirklich unmöglich zu verarbeiten.“

Kooperation

Auch zu der schließlich abgeblasenen Klage äußerte sich Lawrence. „Viele Frauen waren betroffen und redeten auf mich ein, gemeinsam Apple zu verklagen“, so die Schauspielerin. „Aber es hätte nichts gebracht, es hätte die Fotos nicht zurückgebracht. Also verlor ich das Interesse, jeden zu verklagen und konzentrierte mich darauf, es zu verarbeiten.“

mjw

Diese Mega-Stars sollten eigentlich bei „True Blood“ mitspielen

Drei der vielleicht bekanntesten und jeweils von beiden Geschlechtern verehrte Schauspieler unserer Zeit hätten fast in „True Blood“ mitgespielt (und dort sicher auch viel Haut gezeigt): Benedict Cumberbatch, Jennifer Lawrence und Jessica Chastain. Das erzählte Serienschöpfer Alan Ball beim Vulture Festival, wo zum zehnjährigen Jubiläum der HBO-Vampir-Serie noch einmal die Pilotepisode gezeigt wurde. Der spätere „Sherlock“-Hauptdarsteller sprach für die Rolle des Bill vor, also der großen Leidenschaft von Sookie Stackhouse (Anna Paquin). Vielleicht wäre die Welt heute eine andere, wenn Cumberbatch zugesagt worden wäre, bedenkt man, dass Bill schließlich von Paquins späterem Ehemann Stephen Moyer gespielt wurde. Jennifer Lawrence war…
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