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Kelly Marie Tran über Rassismus und Frauenhass im „Star Wars“-Kosmos


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Kelly Marie Tran spricht in einem neuen Interview über das Trolling und die Online-Belästigungen, denen sie ausgesetzt war. Bereits im Jahr 2018 wurde bekannt, dass Tran alle ihre Posts auf Instagram gelöscht hatte. Grund dafür waren rassistische und sexistische Kommentare von „Star Wars“-Fans, mit denen sie sich Monate lang auseinandersetzen musste.

In einem neuen Interview mit „The Hollywood Reporter“ reflektierte sie ebendiese Situation und sagte: „Das Interessante an der Arbeit in dieser Branche ist für mich, dass bestimmte Dinge so öffentlich werden, auch wenn man sie nicht wirklich beabsichtigt, [so wie] die Abfolge von Ereignissen, bei denen ich das Internet zugunsten meiner eigenen Gesundheit verlassen habe.“

Erste Woman Of Color im „Star Wars“-Universum

Zudem erzählte sie von der Erkenntnis, dass ebendiese Situation nicht gut für ihre mentale Gesundheit sei. Daraufhin entschloss sie sich, die Internet-Welt zu verlassen. Über diese Erfahrung sagte sie im Interview, dass es sich anfühlte, als hätte sie sich „sehr öffentlich verliebt und dann sehr öffentlich eine peinliche Trennung gehabt.“

Zu den Trollen selbst fügte sie hinzu: „Wenn jemand mich oder meine Erfahrungen nicht versteht, sollte es nicht meine Aufgabe sein, ihre Frauenfeindlichkeit oder ihren Rassismus oder all das zu verinnerlichen. Vielleicht haben sie einfach nicht die Vorstellungskraft, um zu verstehen, dass es verschiedene Arten von Menschen auf der Welt gibt.“

Kelly Marie Tran war die erste Women Of Color, die eine Hauptrolle in dem Franchise besetzte. Co-Star John Boyega stand in der Zeit hinter ihr und bot Unterstützung. So auch viele andere aus der Unterhaltungsbranche.

Kelly Marie Tran macht sich „unfairen Druck“

In einem Interview aus dem vergangenen Dezember sprach Tran zudem über den „unfairen Druck“. Diesen fühlte sie in ihrer neuen Rolle in „Raya und der letzte Drache“. In der Disney-Produktion spielt sie eine südostasiatische Prinzessin. Diesbezüglich sagte sie, dass es sich in eben so einer Rolle anfühlt, als müsse man „besonders dankbar sein, weil es nie wieder passieren wird.“

Auch fügte sie hinzu: „Ich habe das Gefühl, dass man manchmal, wenn man zu einer unterrepräsentierten Gruppe von Menschen gehört und diese Chance bekommt, all diese mentalen Olympiaden absolvieren muss, und das ist so ein unfairer Druck, den man sich selbst auferlegt.“

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++


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