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Highlight: 9 Fakten über Billie Eilish – was Sie über die Sängerin wissen müssen

Lizzo, Billie Eilish: Die Grammy-Welle steigt – gefragt sind neue Rollenmodelle

Mit großem Aufschlag besucht TV-Ankerfrau Gayle King im Rahmen ihr CBS-Show „This Morning“ in dieser Woche die wichtigsten Kandidaten der 2020er-Verleihung des US-Musikpreises Grammy. Gefragt sind auf jeden Fall Musiker, die jenseits der Konzern-Schmieden von Disney & Co ein neues Gesellschafts- oder Generations-Bild vermitteln können. Ohne Allüren zeigen KünstlerInnen ihre Lieblings-Orte, man cruised durch die Stadt oder führt – wie Jung-Trap-Rapper Lil Nas X – stolz das neue Apartment vor. Bei dieser Gelegenheit kann es nicht schaden, wenn man ein wenig mehr zu vermitteln hat, als nur das Geflashtsein über den eigenen Erfolg.

Im Zentrum steht natürlich Melissa Viviane Jefferson alias Lizzo, die gleich in acht Kategorien von „Album des Jahres“ bis „Best Urban Contemporary“ nominiert worden ist. Die IMA-Preisträgerin in der Kategorie „Style“ traf sich mit CBS-Moderation King ganz zünftig in einem Restaurant. Und sprach über Soulmusik und große Texte. Cooles Statement zur üblen „Bodyshaming“-Debatte, welche die ex-Vorturnerin des US-Diät-Formats „The Biggest Loser“ Jillian Michaels vom Zaun gebrochen hatte. Ganz im Sinne ihres Instagram-Accounts: Lizzobeeating („Lizzo wird weiter essen“). Mitte Februar kann Lizzo dann nach London weiterreisen: Bei den Brit Awards ist sie zum 18. Februar im Segment „International Female Artist“ nominiert.

Ähnlich wie Lizzo beweist auch Billie Eilish (genannt in sechs Grammy-Kategorien, darunter „Song des Jahres“) am Steuer ihres mattschwarzen Dodge Challenger, dass sie nach wie vor ein exzentrischer Teenager aus dem sprichwörtlichen Volk ist. Auch von der großen Showbiz-Zeremonie zelebriert sie zweifellos einen Hauch von White Schrägo Trash.

Die offizielle Grammy-Zeremonie steigt am 27. Januar, um 02.00h Nachts (MEZ) unter der Moderation von Alicia Keys im Staple Center in Downtown Los Angeles.


Holly Herndons „Spawn“-Programm: Taylor Swift oder Aretha Franklin mit Roboter-Gesang

IMA-Moderator Billy Porter staunte nicht schlecht, als Elektro-Musikerin und Stanford-Absolventin Holly Herndon in der Verti Music Hall seine Stimme auf ihrer Progamm-Entwicklung Spawn einspeiste und nahezu live künstlich reproduzierte. Ihre Experimente mit Stimmerzeugung durch Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigen sie seit Jahren. Für ihr Album „Proto“ bekam sie einen IMA-Award in der Kategorie „Future“. Ihre Live-Konzerte versteht Herndon als fortlaufendes Experiment, bei denen sich das Spawn-Programm immer weiterentwickelt. Diese faszinierenden Soundstudien vor Publikum führten sie im Januar bis nach Australien. Dort wurde sie als kreative Zukunftsdeuterin gefeiert und zu den nächsten Schritten von KI in der Popmusik befragt. „Teams mit einer…
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