Metallica: Dies ist James Hetfields strenger Abstinenz-Plan


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Nachdem bekannt wurde, dass Metallica die Auftritte bei den US-Festivals Sonic Temple (Mai 2020) sowie Louder than Life (September 2020) absagen müssen, kommen nun weitere Details zu James Hetfields Therapieprogramm ans Licht – der Sänger und Gitarrist ließ die Konzerte platzen, weil an denselben Wochenenden Rehab-Kurse anstehen. Gary Spivack, Executive Vice President des Konzertveranstalters Danny Wimmer Presents, die die betroffenen US-Festivals ausrichten, sprach über Hetfields Terminplanung („Metal Hammer“ berichtete hierzulande zuerst).

Wie der Manager gegenüber „Ultimate Guitar“ berichtet, würden solche Therapiewochenenden fester Bestandteil von Hetfields Plan sein, dem Alkohol auf ewig abzuschwören. „Nun, wir haben einen Anruf von Metallicas Management Q Prime erhalten, die die besten Manager im Business sind, zweifellos“, so Spivack. „Sie sagten, dass James Hetfield Abstinenz-Wochenenden hat, die Pflicht sind und sich durchs ganze Kalenderjahr ziehen. Und unglücklicherweise fielen ein paar dieser Wochenenden auf unsere Festivals. Auch wenn Metallica immer noch beim „Welcome To Rockville“, „Epicenter“ und „Aftershock“ in diesem Jahr sein werden, haben wir sie für „Sonic Temple“ und „Louder Than Life“ verloren.

„Kein Metallica, aber zwei der anderen größten Bands der Welt“

Ganz Geschäftsmann, hat Gary Spivack sich aber dann um das Engagement zweier Bands gekümmert, die Metallica vertreten werden (Hetfield und Kollegen waren gleich für zwei Gigs am Wochenende gebucht worden): Red Hot Chili Peppers und Tool. „Dann ging es daran, wie man es überhaupt angeht, die Schuhe der größten Band in unserer Welt zu füllen? Nun, man macht es, indem du zwei der größten Bands in unserer Welt findest. Also haben wir die Red Hot Chili Peppers mit John Frusciante geholt, was eine von nur vier Shows sein wird, die sie 2020 spielen, und natürlich die Grammy-Gewinner Tool.“

James Hetfield hat also noch einen kleinen Weg vor sich: Aber seine ersten Schritte zurück in die Öffentlichkeit hörten sich vielversprechend an.

Ulrich_Perrey picture-alliance / dpa/dpaweb