Nach Diss von Farid Bang: AfD-Weidel ist beleidigt

Nach Diss von Farid Bang: AfD-Weidel ist beleidigt

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Auf Instagram beschimpfte Farid Bang Alice Weidel von der AfD als „Nazi-Bitch“ in einem 20 Sekunden langen Video. Dort rappt er: „Brech Alice Weidel ihr Nasenbein, es wird zu gravierend. Und wenn mein Haken trifft, kann die Nazi-Bitch ihren Namen nicht mehr buchstabieren.“ Es hat zwar etwas gedauert, bis eine Reaktion von Alice Weidel kam, aber jetzt hat sich die AfD-Politikern gegenüber „Bild“ zu Wort gemeldet.

Weidel prüft rechtliche Schritte

Alice Weidels Kommentar:

„Warum ich mich bisher noch nicht geäußert habe? Die phonetische Transkription des Textes ins Hochdeutsche hat einfach sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Mein Pressereferent hat den Text letztlich erst nach einer Kiste Sterni und zwei Rutschen Boonekamp verstanden.“

Darüber hinaus prüft sie auch noch, inwiefern sie gegen den Anti-AfD-Rap von Farid Bang juristisch vorgehen kann.

Echo-Skandal von Farid Bang und Kollegah

Mit ihrem preisgekrönten Album „Jung, brutal gutaussehend 3“ hatten Farid Bang und sein Kollege Kollegah schon im Vorfeld der „Echo“-Verleihung einen Skandal provoziert. Den zwei Rappern wird Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie vorgeworfen.

Am Ende wurde, nachdem etliche Künstler protestierten und ihre Auszeichnungen zurückgaben, gar der Musikpreis „Echo“ als solcher abgeschafft. Kollegah und Farid Bang haben derweil die Einladung angenommen, im Juni die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu besuchen.

Wie „Bild“ außerdem berichtet, habe Alice Weidel einst getwittert, Bang sei „nichts weiter als ein asozialer Marokkaner“, als Anspielung auf dessen Track „Asozialer Marokkaner“. Bang hat marokkanische Wurzeln, wurde in Spanien geboren und lebt seit seiner Kindheit in Deutschland.

Darum will Marius Müller-Westernhagen seine Echos wirklich zurückgeben

Man könnte denken, dass Marius Müller-Westernhagen vielleicht ein wenig spät dran ist, um sich an dem Echo-Trubel zu beteiligen. Seit Tagen reibt sich die Republik an der anscheinend mehrheitlich abgelehnten Entscheidung der Musikpreisveranstalter auf, den Rüpel-Rappern Kollegah und Farid Bang mit einem Echo auszuzeichnen. Dabei hätte wohl schon allein ein Auftritt ohne Trophäe genügt, um den Volks- und Musikerzorn zu erregen. Aber Westernhagen scheint sich die Sache erst einmal gut überlegt zu haben. Sieben Echos in der Vergangenheit - zu Zeiten, als der Preis noch lediglich für die Anzahl der verkauften Platten, DVDs und was auch immer vergeben wurde -…
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