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Nach Kritik: Lana Del Rey verteidigt ihre Aussagen über US-Präsident Trump


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Lana Del Rey steht mal wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Nachdem die Sängerin in der Vergangenheit mehrfach mit kontroversen Aussagen über Diversität und Feminismus für Kritik sorgte, sind es nun ihre Äußerungen über den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, die vielerorts für Unmut sorgten.

Del Rey hatte Trump im Interview mit „BBC“ erklärt, Trump habe ihrer Meinung nach nicht gewusst, dass er zu gewalttätigen Unruhen anstifte. Der Präsident leide an Größenwahn und sei „eine Reflexion des größten Problems unserer Welt“. Dabei handele es sich nicht um Kapitalismus, sondern um Narzissmus. „Der Wahnsinn von Trump … So schlimm es auch war, es musste wirklich passieren“, so die Musikerin.

Del Rey stellt klar

Nun legt Del Rey via Twitter nach. „Ich möchte nur kurz anmerken, dass das, was ich bei der BBC gemeint habe war, dass Trump so stark beeinträchtigt ist, dass er aufgrund seines erheblichen Mangels an Empathie möglicherweise nicht weiß, was er tut, und das die größten Probleme die Soziopathie und des Narzissmus in Amerika sind“, schreibt sie.

Kritik an der Presse

In einem zweiten Tweet kritisiert sie die Berichterstattung der Presse über ihre Aussagen: „Ich sage es noch einmal, ich schätze es nicht, dass die größeren Magazine meine gut gemeinten und, ob ihr es glaubt oder nicht, liberalen Kommentare aus dem Zusammenhang reißen. Das ist eigentlich das, worüber ich ziemlich oft singe. Es ist das, wofür ich verurteilt wurde, weil ich es gesagt habe. Ihr könnt euch das gesamte Interview anhören.“

Neues Album

Del Rey veröffentlicht am 16. März 2021 ihr neues Album „Chemtrails Over The Country Club“. Der Titeltrack dazu ist bereits am 12. Januar 2021  erschienen.

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