Beabadoobee „Beatopia“


Dirty Hit (VÖ: 15.7.)


von

Mal im Ernst, hinter dem gehypten und mit Grunge-Gitarren aufgedonnerten Pop-Punk der philippinischbritischen Songschreiberin Beatrice Laus alias Beabadoobee verbirgt sich ein alter Hut namens Indie-Rock, nach Art der Neunziger und frühen 2000er. Aber die 22-Jährige versprüht melodiösen Überschwang wie andere Bühnennebel.

Beabadoobee versprüht melodiösen Überschwang wie andere Bühnennebel

Ihr zweites Album ist so knallig-bunt ausgemalt wie ihr Debüt, „Fake It Flowers“ (2020), wirkt jedoch stilistisch ausgefeilter und selbstbewusster. „Don’t Get The Deal“ klingt, als hätten sich die Smashing Pumpkins ein harmloses Lied von Clairo einverleibt. Die Bubblegum-Ballade „Ripples“ aalt sich in Streichern, „The Perfect Pair“ baut eine Brücke zwischen Bossanova-Rhythmus und Bedroom-Pop.


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Allzu Versöhnliches vom Ober-Retro-Folker


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